Intellibox Vs Ecos Vs Z21

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Intellibox Vs Ecos Vs Z21

#1

Beitrag von 1822 » Mittwoch 24. April 2019, 15:07

Hallo zusammen,

ich tu' mir im Moment etwas schwer, meine digitale Ausrichtung zu finden bzw. welche der beiden Zentralen sind zukunftssicherer, plus deren Komponenten?
Die Intellibox mit den Features LISSY, MARCo, RailCom etc. scheint fuer mich derzeit etwas im Vorteil gegenueber der Ecos.

Kann jemand zu der einen oder anderen Zentrale weitere Erfahrungen im Betrieb mitteilen?

Gruss Chris

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Boris160
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Re: Intellibox Vs Ecos

#2

Beitrag von Boris160 » Mittwoch 24. April 2019, 18:48

Hallo Chris!

Zur Ecos kann ich nichts schreiben, da ich keine habe und auch nicht hatte. Meine IB II habe ich mittlerweile verkauft, da kann ich aber von meinen Erfahrungen berichten. Vorweg in Kürze: ich habe sie verkauft, weil ich nicht zufrieden war mit der IB II. Die Features, wenn man mal in das Handbuch schaut, klingen sehr vernünftig, leider funktioniert das Teil nicht so, wie versprochen, z.B. Synchronisation der Uhr über Loconet. Und die IB II hat grobe Mängel:

1. erforderlich ist ein Trafo AC. Je nachdem, welche Ausgangsspannung dieser hat, kommt das 1,4-fache der Ausgangsspannung am Gleis an (Bsp. 16V Ausgangsspannung -> 22,4 V Gleisspannung, in N viel zu viel! Abhilfe schafft ein DSR von Arnold Hübsch.

2. das Signal, das die IB II erzeugt ist nicht sauber. Ich erlebte immer wieder, dass Fahrzeuge trotz niedrigerer Spannung auf anderen Anlagen funktionierten, nicht aber, wenn die IB II angeschlossen war. Selbst der Steuerwagen meines 5081 von Piko, in dem ein Funktionsdecoder von Uhlenbrock (=selber Hersteller wie IB II) verbaut war, mochte meine IB II nicht, trotz Tipps von Uhl, Sonderoptionen zu ändern. Da ging nichts, er funktionierte nur am Programmgleis tadellos, aber nicht auf der Anlage.

3. Loconet ist ein gutes Feature, aber in der IB II ist ein spezielles eingebaut. Mein rocrail hat mit der IB II im Bereich Loconet nicht wirklich gut harmoniert. Bsp.: wenn ich F9, F10 oder F11 eingeschaltet habe, wurden alle Funktionen von F5 - F8 ausgeschaltet. Die Jungs von rocrail gaben ihr Bestes, die von mir erkannten Fehler zu beseitigen, es wurde besser, aber von tadelloser Funktion konnte nicht die Rede sein. Besonders auffällig war es, wenn man die Züge per Handy oder WLAN-Maus fahren wollte.

4. bei meinen beiden Intelliboxen (einmal IB Basic, einmal IB II), aber auch bei meinen Funkhandreglern Daisy II prellten nach kürzester Zeit die Drehknöpfe. Besonders lustig, wenn Du beschleunigen möchtest und der regler springt auf 0 oder Du bremst und der Regler springt nach oben. ;) Das lies sich zwar durch das Service von Uhl beheben, aber es dauerte sehr lange, bis ich mein Gerät jeweils zurückbekam. Ich wollte mit der Zentrale eigentlich Betrieb machen ... (daher hab ich auch 2, eine zum wechseln, wenn die andere zum Service musste).

Zur ECOS kann ich wie gesagt leider nichts schreiben. Allerdings möchte ich Dir für Deine Entscheidung noch ein paar Fragen und Überlegungen mit auf den Weg geben:

- wofür brauchst Du die Zentrale? Die Frage mag jetzt mal etwas merkwürdig klingen, daher etwas präziser:
-- wie wichtig sind Dir Fahrregler auf der Zentrale? Fährst Du mit Automatik / PC / Handy, brauchst Du keine Regler auf der Zentrale!
- wie wichtig ist Dir Multi-Protokoll? Hast Du Loks und / oder Weichen mit sfx- oder MM-Decodern? Wenn alle Decoder DCC sind, brauchst Du kein Multiprotokoll.
- wie schaut es mit dem Bussystem aus? Intellibox = Loconet, das bedeutet: alle Rückmelder und / oder sonstige Peripherie, die Du irgendwann erweitern möchtest (Handregler???) sind an das Bussystem gebunden. Da brauchst Du dann wieder welche mit Loconet, Lokmaus geht dann z.B. nicht.

Btw: Ecos hat ein anderes Bussystem, da geht aber über einen Sniffer auch Loconet.

OT jetzt noch ein letzter Rat: ich bin auf die DR 5000 von Digikeijs umgestiegen. Diese hat keine Regler am Gerät (brauche ich auch nicht), kann dafür Loconet und Xpressnet -> Auswahl an Handreglern, Rückmeldern, ... ist wesentlich größer, als wenn Du Dich auf einen Bus festlegst und sie kostet nur 1/4 der IB II. Und der Support ist um Welten besser als von Uhlenbrock.

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Re: Intellibox Vs Ecos

#3

Beitrag von Josef » Donnerstag 25. April 2019, 07:39

Servus zusammen

Wenn du eine ESU 50200 Ecos suchst, ich hätte eine zu verkaufen.
An und für sich ein tolle Zentrale und man kann diese regeln beim Strom wieviel am Gleis sein sollte. Ich habe immer 14 V an meinem eingestellt gehabt. Klar die Drehknöpfe und das Display sind schon super, die Frage wie schon Boris schrieb ob man sie braucht. Zumal kann man auch über das Display einen Gleisplan machen und steuern, wenn man nicht mit PC fährt.
Für mich war die ESU eine gute Entscheidung - gab nie Probleme damit und hat gut mit iTrain funktioniert.

LG Josef
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Re: Intellibox Vs Ecos

#4

Beitrag von 1822 » Mittwoch 1. Mai 2019, 10:15

Hallo Josef, Hallo Boris,

@Josef

danke fuer dein Angebot, deinen Anlagenverkauf incl. Ecos habe ich gelesen.

@Boris160

Also DR 5000 von Digikeijs scheidet mal definitiv aus.

Danke fuer deine Infos in Bezug auf UB II - scheidet nun ebenfalls aus.

Gruss Chris

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Re: Intellibox Vs Ecos

#5

Beitrag von 1822 » Mittwoch 1. Mai 2019, 10:42

Boris160 hat geschrieben:
Mittwoch 24. April 2019, 18:48

- wofür brauchst Du die Zentrale? Die Frage mag jetzt mal etwas merkwürdig klingen, daher etwas präziser:
-- wie wichtig sind Dir Fahrregler auf der Zentrale? Fährst Du mit Automatik / PC / Handy, brauchst Du keine Regler auf der Zentrale!
- wie wichtig ist Dir Multi-Protokoll? Hast Du Loks und / oder Weichen mit sfx- oder MM-Decodern? Wenn alle Decoder DCC sind, brauchst Du kein Multiprotokoll.
- wie schaut es mit dem Bussystem aus? Intellibox = Loconet, das bedeutet: alle Rückmelder und / oder sonstige Peripherie, die Du irgendwann erweitern möchtest (Handregler???) sind an das Bussystem gebunden. Da brauchst Du dann wieder welche mit Loconet, Lokmaus geht dann z.B. nicht.

Hallo Boris,

- Fahrregler an der Zentrale sind mir - nicht sehr wichtig. Ich will meinen Roco Fahrregler von der FLM Startbox anschliessen koennen bzw. integrieren duerfen. Tablet kann ein Thema werden, nachdem mein sechsjaehrige Enkel schon ganz gut mit so was umgehen kann. Handy ist mir zu klein, scheidet aus.

- Automatik / PC: ein Reizthema schon seit Beginn. Es gibt fuer mich dzt. kein ueberzeugendes Programm welches mir die gewuenschte Software anbieten mag. Auch RocRail nicht! Auch iTrain nicht! Und TC schon gar nicht!
Mittlerweile bewege ich mich in Richtung "Halbautomatik", so es diesen Begriff ueberhaupt gibt.
Ich denke daher an, dass der Betrieb (Ein- u Ausfahrt des Bhf und Zf) mit der Hand erfolgt, die Strecke jedoch eine automatische Steuerung haben soll(te) und die SBHFe quasi fernueberwacht werden.

- Bussystem: schneller und sicherer Transfer der Daten, und zukunftssicher - so dies von heutiger Sicht auch moeglich ist.
Jeder Hersteller macht sein eigenes Ding, ich verbringe ja schon mehr Zeit hinter dem PC zum Recherchieren, als ich Nutzen ziehen koennte.
Von den verschiedenen Bussystemen mal abgesehen.

- RailCom deshalb, da ich wissen muss(!) wo was steht und ich nicht meine Loks und Zuege auf der Anlage suchen mag.
Da sollte auch gemeint sein, wenn ich abends die Anlage abschalte, und am naechsten Morgen einschalte - am Regler drehen und Fahren koennen.

Im Moment bin ich schon mit einer Variante am ueberlegen, dass ich zwar digitalisiere und auch fahre, aber haendisch steuer.
Diese ganze Thematik mit den Weichenantrieben, Decodern, Switches, etc. hat doch mit Verlaub schon fast nichts mehr mit dem Hobby Modellbahn was zu tun. Ich bin es mir Leid, mich 70% staendig mit Updates und dergleichen zu beschaeftigen oder darauf zu warten, dass eines kommt, weil ein Bug irgendwo sich befindet. Von den Kosten mal abgesehen.

Die Vorteile einen Decoder in eine Lok einzupflanzen habe ich erkannt, jedoch der Rest der digitalen Welt hat mich noch nicht ueberzeugen koennen, sorry.

Gruss Chris

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Re: Intellibox Vs Ecos Vs Z21

#6

Beitrag von Boris160 » Mittwoch 1. Mai 2019, 13:01

Hallo Chris!

Mit Automatik habe ich auch nichts am Hut. Ich mag nicht bei Betriebsbeginn die Anlage einschalten und dann zusehen, wie die Züge selbständig fahren und nach einiger Zeit wieder abschalten. Ich brauche das haptische Erlebnis, womöglich nah am Vorbild. Abgesehen davon ist meine aktuelle Anlage eine Modulanlage, ein fiktiver Abzweigbahnhof, an dem von einer virtuellen Hauptstrecke (simuliert durch Zugröhren von Trainsafe) eine eingleisige Nebenbahn zu einem Endbahnhof abgeht, wo dann umgesetzt, rangiert, ... wird. Andererseits: ich will die Hand am Fahrregler haben, aber nicht am Gleis: Weichen werden elektrisch umgelegt, Signale dito elektrisch geschaltet.

Grundsätzlich gibt es ja die Möglichkeiten: Fahren digital, aber Schalten analog oder beides digital. Bei mir läuft beides digital. Da jetzt im Ausbau mit gemogeltem Abzweigbahnhof und Endbahnhof, digital schaltbaren Hausbeleuchtungen und Geräuschen abseits der Bahn doch einiges an Digitaladressen zusammenkommt, die ich mir nicht alle merken und im Fahrregler schalten möchte, habe ich nach einer Lösung gesucht, die sich am Vorbild orientiert, und gefunden. So können jetzt bei mir bis zu 4, 5 Mitspieler gemeinsam Betrieb machen. Bis zu 2 Fahrdienstleiter für die beiden Bahnhöfe sitzen an Notebook und Tablet und stellen die Fahrstraßen, Signale, erteilen die Fahraufträge, ..., die weiteren Mitspieler bekommen Fahrregler (Funk) oder Handies oder Tablets zur Steuerung der Fahrzeuge (Loks und Waggons mit digitaler Kupplung) für den Betrieb.

Ich für mich habe das mit der DR5000 von Digikeijs und Rocrail gelöst und bin sehr zufrieden. Anfangs war es natürlich etwas mühsam, alles zum laufen zu bringen, vorallem rocrail und hin und wieder entdecke ich einen Fehler im Programm, der dank Rob dann am nächsten Tag behoben ist, aber grosso modo beschäftige ich mich mittlerweile wieder mehr mit der Ausgestalltung der Anlage und dem Betrieb als mit dem technischen Hintergrund. Klar ginge der Betrieb aber noch immer auch ohne PC / Notebook, nur mit Zentrale und Fahrreglern, allerdings um den Preis, mir alle Magnetartikeladressen merken zu müssen oder in einer mittlerweile sehr langen Liste nachzulesen.

Ich habe diese lange Einleitung jetzt mal vorausgeschickt, weil ich der Überzeugung bin, dass jeder Modellbahner als erstes für sich entscheiden muss, was er eigentlich möchte. Und natürlich hat jeder von uns andere Prioritäten und kommt zu ganz anderen Schlußfolgerungen. Da Du von Enkeln schreibst, die auch mitspielen dürfen sollen, wäre aber so eine Überlegung, wie man die Anlage Mehrbenutzertauglich macht, angebracht.

Zu Deinen Überlegungen: ich nehme an, Du hast eine zweigleisige Hauptstrecke mit Rechts- oder Linksverkehr (also kein Gleiswechsel). Zwischen den Bahnhöfen sollen die Züge im Blockbetrieb verkehren, im SBhf auf ein freies Gleis einfahren und anhalten, Abruf aus SBhf automatisch oder manuell, ebenso im oberen Bahnhof manuelles Einfädeln in die Halbautomatik. Geht natürlich, sogar analog und digital, auch ohne PC / Notebook / Software. Ist allerdings immer mit Verkabelungsaufwand, Relais o.ä. verbunden, aber machbar. Digital (ABC) hätte den Vorteil, dass vor Halt zeigenden signalen die Stirnbeleuchtungen der Loks, Wagenbeleuchtungen (und Geräusche) nicht ausgehen, analog natürlich schon, wenn der Gleisabschnitt stromlos geschaltet wird. Wäre aber machbar. Mit Notebook / Software gibt es natürlich auch gewissen Verkabelungsaufwand, vermutlich aber weniger.
Ich will meinen Roco Fahrregler von der FLM Startbox anschliessen koennen bzw. integrieren duerfen.
Klar will jeder möglichst viel Hardware weiterverwenden, aber das schränkt Deine Wahlmöglichkeiten betreffend Zentrale schon ein, weil, wie Du selber schreibst, bezüglich Bussystem jeder Hersteller sein eigenen Süppchen kocht. Wenn Du mit "Handregler aus Fleischmann Startset" die Roco Lokmaus meinst, geht die nur mit eigenem Adapter an der IB II und anderen Loconet-Zentralen.

Beste Grüße

Boris

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Re: Intellibox Vs Ecos Vs Z21

#7

Beitrag von 1822 » Mittwoch 1. Mai 2019, 16:33

Hallo Boris,

Nun, ich will ebenso die Hand am Fahrregler haben, aber auch am Gleis.
Weichen werden elektrisch umgelegt (wofuer ich kein digitales Equipment brauche), Signale dito elektrisch geschaltet (auch ohne digitalem Baustein moeglich). Dem Grunde nach, laesst sich beides sogar mittels einfachen Schalter per Hand schalten. Ich sehe grossteils meine Anlage ein, und verfolge die Zuege bei der Fahrt (gerne) auch.

Nein, ich plane Point-to-Point. Herzstueck ein sieben-gleisiger Durchgangsbahnhof, wo Zuege getrennt und neu zusammengestellt werden, Lokwechsel gemacht werden und eine Nebenbahn ihren Ausgangs- und Endpunkt hat.
Westen, Sueden und Osten jeweils eingleisige Zu- und Abfahrten zum Hauptbahnhof.
Lokaler Gueterverkehr, Autoreisezuege werden bedient -und lange Gueterzuege fahren durch.

Somit die Variante Handregler ausreichend fuer Rangieren und Wagen verschieben.
Aus Platzgruenden bleibe ich eingleisig mit der Strecke, in beiden Richtungen befahrbar.
Verlaesst ein Zug den Hauptbahnhof, weiss ich dessen Fahrt bis in den jeweiligen SBHF und welches Gleis.
Im SBHF wird die Lok vorne vom Zug getrennt, der Zug bekommt von einem Lokwartegleis im SBHF eine neue Lok hinten drann. (Handregler wird ausreichen)
Auch dieses laesst sich ohne Automatik und per Handregler loesen.
Der Zug verlaesst zu seiner Zeit den SBHF in Richtung Hauptbahnhof. Je nachdem was mit diesem dort zu erledigen ist, Kurswagen, Autoreise, etc.
wird er in den naechsten SBHF weiterfahren.

In die drei SBHFe kann ich jederzeit eingreifen, ich kann sie auch ausziehen wie eine Lade, und sehe jede Zugbewegung.
Fahre ich mit einem Zug vom Hauptbahnhof Richtung Westen, so kommt auf der Strecke kein Hinderniss bis in den SBHF A.
Fahre ich mit einem Zug vom Hauptbahnhof Richtung Osten, so kommt auf der Strecke kein Hindernis bis in den SBHF B.
Fahre ich mit einem Zug vom Hauptbahnhof Richtung Sueden, so kommt auf der Strecke kein Hindernis bis in den SBHF C.

Ich denke, eine Zentrale mit WLAN und 2 Handreglern wird fuer meine Verhaeltnisse ausreichen.
Oder habe ich da einen grossen Gedankenfehler??

Die Beleuchtung der Landschaft, Haeuser, etc. wird ein extra Stromkreis.
Weichenschaltung und Signale ebenso getrennter Stromkreis.
Es mag zwar mehr Aufwand beim Verkabeln sein, aber ich trenne lieber die Bereiche.

Diverse Ansagen, Durchsagen, Sounds der Loks habe ich nicht und brauche ich auch nicht.

Gerne weitere Vorschlaege entgegennehmend :-)

Gruss Chris

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Re: Intellibox Vs Ecos Vs Z21

#8

Beitrag von Boris160 » Freitag 3. Mai 2019, 20:30

Hallo Chris!

Ein tolles Konzept hast Du, gefällt mir gut, was ich da lese! Nur mit "Hand nicht am Gleis" hast Du mich missverstanden. Ich möchte möglichst wenig hingreifen, sprich Weichen elektrisch und nicht manuell über Schiebeschalter am Antrieb umlegen. Aber auch Du möchtest ja die Weichen elektrisch schalten. Die Frage ist ja, wieviele Weichen und Signale es sein werden, analog braucht man dann eben entsprechend viele Schalter, digital je nach Fabrikat für jeweils 2 - 8 oder 16 Weichen einen Decoder, dito Signale.

Da Du jetzt doch wieder WLAN in die Diskussion einbringst, wäre als Alternative noch die Z21 von Fleischmann / Roco eine Überlegung wert. Mit der kannst Du die vorhandenen Fahrregler aus dem Startset weiterverwenden, über Handy / Tablet Deine Züge steuern, bist offen, falls doch mal PC / Notebook ein Thema wird.

Beste Grüße und ein schönes Wochenende!

Boris

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