Lummerland

Wählen Sie die schönste Anlage aus dem Forum aus und senden uns eine PN - wir stellen dann die Anlage hier ins Forum.
Antworten
n-bahner
Site Admin
Site Admin
Reactions:
Beiträge: 177
Registriert: Sonntag 6. November 2016, 18:05
Steuerung: BiDiB
Meine Spur: N
Gleise: gemischt
Steuerungsformat: DCC

Re: Lummerland

#21

Beitrag von n-bahner » Montag 28. November 2016, 22:00

Hallo Josef,

ja, stimmt, ein "Burgfräulein" würde da noch reinpassen ;)
Oder noch ein Burggesepenst https://youtu.be/vyhcXwTKfFY :?:

Die Loks stehen entweder auf der Anlage, ganzjährig, wie Kühe auf der Weide. Die keinen Platz haben stehen in der Vitrine (noch im Stall). Wenn sie noch in der Schachtel sind dann liegen sie in der Schublade.
Stehen in der Schachtel ist nur nötig wenn sie stark überölt sind und das öl das Gehäuse versauen würde, ist aber nicht schlimm, das wieder zu entfernen, mir Bremsenreiniger und Pressluft geht das in Sekunden, klingt brutal, ist aber die sanfteste Art.
Bei Bremsenreiniger nur darauf achten, dass er ohne Aceton ist.
So wasche ich auch die Drehgestelle aus und öle nur die Lagerstellen in winzigen homöopathischen Dosen und ein winzige Menge auf Zahnräder und Schnecken, das verteilt sich dann.
Die Schleifer sollten am besten auch trocken von öl und Fett sein, sonst ist das nur ein Fusselmagnet und Fussel am Schleifer sind ganz schlecht.
Der Bremsenreiniger in ein Fläschchen gefüllt und mit einem Wattestäbchen kann ganz schonend die Radsätze gereinigt werden ohne das benachbarter Kunststoff darunter leiden muss.
Wenn zuviel geölt wurde, einfach wieder auswaschen und nochmal versuchen, weniger ist da meistens mehr ;)

Gruß
Gerd
Spur N, Flm, Kato
BiDiB GBM-Master+Node
Melder: 9x GBM16T / TLE-s88-BiDiB mit S88-N Rosoft
Magnetartikeldecoder: 8x OneControl
Lichtsignaldecoder: OneControl
Lichtsteuerung: MobaList
iTrain 4.0.X Pro
Windows 10Pro 64Bit 4x2,4 GHz 8GB RAM, 2GB Grafik

n-bahner
Site Admin
Site Admin
Reactions:
Beiträge: 177
Registriert: Sonntag 6. November 2016, 18:05
Steuerung: BiDiB
Meine Spur: N
Gleise: gemischt
Steuerungsformat: DCC

Re: Lummerland

#22

Beitrag von n-bahner » Sonntag 4. Dezember 2016, 12:33

Hallo,

2012 stand die Technik im Vordergrund.
Das Rollmaterial musste auf Vordermann gebracht werden damit es störungsfrei auf der Anlage läuft.
Meine erste große Dampflok aus der Kindheit, die Fleischmann BR 38 rüstete ich mit einem Glockenankermotor von sb-Modellbau aus, weil der über 30 Jahre alte Motor schon recht am Ende war bzw. in der Kindheit recht hergenommen wurde bis er glühend heiß war. Im Digitalbetrieb war er auch kaum zu bändigen er war viel zu schnell. Den Uhlenbrock Decoder 73500 konnte ich von der Vmax. (CV5=10) gar nicht so weit reduzieren, dass es halbwegs vernünftig ausgesehen hat, die Geschwindigkeitssprünge waren da recht deutlich zu sehen, auch der Motor machte immer wieder zicken und fuhr mal schneller oder langsamer bis er dann den Decoder mit Überstrom zum Stoppen gebracht hatte, also nur Ärger und Frust.
Da ich so etwas noch nie zuvor gemacht habe, stellte ich mich auch entsprechen dumm an (verwendete einen ungeeigneten Kleber). Doch mit etwas Geduld und Sorgfalt ist das Ergebnis dann umso besser. Die alte BR 38 hatte dann traumhafte Fahreigenschaften bekommen, fuhr wunderbar weich und sanft an und nahezu lautlos. Allerdings stellte sich dann heraus, dass der 73500 für einen Glockenankermotor ungeeignet ist, das Feedback beim CV-Programmieren ist vom Motor zu gering und er ließ sich nicht mehr einstellen, den tauschte ich dann gegen einen ESU Lokpilot, der hat dann prima funktioniert.

IMG_4479.JPG

Eine spätere Messung der Geschindigkeitskennlinie zeigte das auch eindrucksvoll.

BR38.JPG

Da das meiste nur eine Sache der Übung ist, wagte ich mich dann auch gleich an den wohl schwierigsten N-Umbau (Fleischmann V100 / BR 212 / ÖBB 2048), schwierig aus dem Grund, weil umfangreiche Fräsarbeiten am Rahmen notwendig sind und die an die Grenzen des machbaren gehen. Es bleibt an manchen Stellen nur ganz wenig vom Rahmen übrig und es ist besondere Vorsicht geboten, damit der Rahmen nicht auseinanderbricht. Zugegeben, das lässt sich mit einem Handfräser nicht wirklich machen, eine gewisse Präzision ist da natürlich gefragt und eine stationäre Fräse mit entsprechenden Messsystem sinnvoll. Die wenigsten, wie auch ich, haben so etwas zuhause herumstehen und musste das dann auf Arbeit in einer Mittagspause dann machen.

Rahmen V100.JPG

Das einkleben des Antriebs mit einem 5-Minuten-Epoxyd-Kleber war dann dagegen ein Kinderspiel. Damit man das richtige Zahnspiel zwischen Schnecke und Schneckenzahnrad erhält, wickelt man einen Draht 0,25 mm in die Schnecke vor dem Kleben ein, der dann nach dem Aushärten des Klebers durch drehen der Schwungmasse wieder entfernt wird. Da die Schwungmasse nicht nur zusätzlichen Platz im Rahmen benötigt, musste auch ein Freiraum bei der Platine geschaffen werden

V100 mit Maxon und LED analog.JPG

und wenn man schon dabei ist versenkte ich den Decoder auch noch gleich mit, damit er dann im Führerstand nicht sichtbar ist.

V100 mit Decoder.JPG

Um bei dem Umbau auch gleich alles auszuprobieren habe ich die Beleuchtung durch LED ersetzt, bei den Steckbirnchen gibt es genügend Platz für 3mm LEDs die nur wenig seitlich bearbeitet werden müssen, damit sie in den Lampenschacht passen. Warmweiße LEDs gab es damals noch nicht in der Auswahl wie es sie heute gibt und nahm kaltweiße die es in großer Auswahl gab und habe sie mit Tauchlack zu warmweiße gemacht. Der Trick eignet sich auch um nachträglich kaltweiße zu warmweiße LEDs zu machen. Die sonst eher „funzelige“ Original-Beleuchtung ist somit deutlich verstärkt worden und ist jetzt auch bei Tageslicht gut zu erkennen.

IMG_4487.JPG
V100 Licht.JPG

Bei den Fahreigenschaften wurde das bekannte von der BR 38 nochmal übertroffen, das liegt auch an der verhältnismäßig großen glockenartigen Schwungmasse.
Die V100 hat inzwischen schon über 97 Betriebsstunden oder 26 km echte Fahrstrecke ohne großartigen Wartungsaufwand hinter sich, bis auf einer Radsatzreinigung musste ich an der nichts mehr machen, sie läuft und läuft und läuft, wie ein Schweizer Uhrwerk, kein Wunder ist auch ein Schweizer Maxon-Motor drin ;)
Da ich nun zwei Referenzloks hatte beschäftigte ich mich mit der Software näher, schnell wurde klar, dass die Rocomotion (Traincontroller Basic) nicht mehr meinen Ansprüchen genügte. Mit der Demo-Version von Traincontroller Silver versuchte ich ob das eher meinen gestiegenen Ansprüchen näher kommt. Da es aber nur eine halbe Stunde möglich war die Software zu testen reichte es nie aus eine Lok einzumessen und dann ein paar Proberunden zu fahren, die Messdaten konnten auch nicht gespeichert werden :(
Eine Testlizenz von Freiwald war damals nicht zu bekommen und so machte ich mich auf die Suche nach Alternativen. In einer Fachzeitschrift mit DVD stolperte ich dann über iTrain und andere. Aber erst im Kroatien-Urlaub habe ich mich damit näher beschäftigt. Erst das Handbuch komplett gelesen und war dann so guter Dinge, dass ich noch im Urlaub an einem Abend die Anlage in iTrain umgesetzt habe, bereits in Kroatien konnte ich auf dem Notebook eine Simulation durchführen.
Allerdings konnte ich nicht alles Zeichnen, weil ich keine Testlizenz hatte und im Demo-Modus an die Beschränkungen gelangt bin. Nach dem Urlaub setzte ich mich mit dem Hersteller von iTrain in Verbindung, der mir dann ganz unkompliziert eine dreimonatige Testlizenz zur Verfügung gestellt hat, damit konnte ich alles in Ruhe austesten und war von Anfang an begeistert wie einfach und fast selbsterklärend alles aufgebaut war. Was mir auch besonders gefallen hat, dass sämtliche Einstellungen über die rechte Maustaste beim Objekt zu erreichen war und nicht umständlich über Menüs. Auch das zusätzliche drücken einer Taste, wenn ein Zug per Hand geroutet wird gab es da auch nicht.
Als ich mir auch die Preise genauer betrachtet habe, stand dann schnell fest wo das beste Preisleistungsverhältnis zu finden war, weil der angestrebte Funktionsumfang bei Freiwald zwischen Silver und Gold lag also Silver war zu wenig und Gold war „to much“ auch finanziell. Somit entschloss ich mich für iTrain und habe es bis heute nie bereut :D
Da mich aber die Hardware von Rocomotion immer wieder mit Abstürzen geärgert hat machte ich mir auch da so meine Gedanken ;) Erst aber tauschte ich, gezwungener maßen, einen LTD-Weichendecoder aus, der mir zwischen Weihnachten und Neujahr aus unersichtlichen Grund, abgeraucht ist und hat zu allem Übel noch einen Weichenantrieb mit zerstört. Habe dann zufällig einen ESU-SwitchPilot noch in der Schublade gehabt und den schnell ausgetauscht, bei dem Weichenantrieb war es dann doch ein größerer Aufwand zumal es die flachen Antriebe von Fleischmann nicht mehr gibt, ein solcher aber nötig war bei Bogenweichen. Was tun :?: Ich musste den Weichenantrieb also versenken damit lange Wagen und Loks nicht an ihm hängen bleiben, also ein Mörder-Aufwand wegen eines durchgeknallten LTD-Decoders.
Schnell stellte ich auch fest, dass der ESU-Decoder die Weichenantriebe zackiger und zuverlässiger geschaltet hat. Als dann bei einem Dauertest (Spielen ;) ) ein weiterer LTD-Decoder ausgeflippt ist und einen weiteren Antrieb gekillt hat, hat es mir dann endgültig gereicht :oops: und tauschte dann nach und nach alle Weichendecoder gegen ESU aus.
So schaffte ich dann einen Dauerbetrieb von über 7 Stunden ohne besondere Vorkommnisse (bis auf Abstürze der Rocomotion) im Automatikbetrieb mit iTrain und die Hauptsaison für Eisenbahner war gerettet.

Weiter dann in 2013

Gruß
Gerd
Sie haben keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Spur N, Flm, Kato
BiDiB GBM-Master+Node
Melder: 9x GBM16T / TLE-s88-BiDiB mit S88-N Rosoft
Magnetartikeldecoder: 8x OneControl
Lichtsignaldecoder: OneControl
Lichtsteuerung: MobaList
iTrain 4.0.X Pro
Windows 10Pro 64Bit 4x2,4 GHz 8GB RAM, 2GB Grafik

Benutzeravatar
Josef
Site Admin
Site Admin
Reactions:
Beiträge: 614
Registriert: Samstag 23. Juli 2016, 10:47
Steuerung: ECOS
Meine Spur: N
Gleise: Roco
Steuerungsformat: DCC
Austria

Re: Lummerland

#23

Beitrag von Josef » Sonntag 4. Dezember 2016, 20:48

Hallo Gerd

Top dein Bericht - da kennt man den Profi raus.
Deine Einmesskurve ist herrlich anzusehen.
Ja die 212 ist etwas für sich zum Digitalisieren. Habe 2 2048 ohne Probleme gemacht und eine BR 212 (Altrot - Weinrot) das Ding killt mir jeden Decoder (2 schon abgeraucht).
Jo, iTrain ist ein klasse Programm und gut zum einstellen mit vielen Funktionen.
Weiter so Gerd - klasse wie du schreibst! gp- :D

LG Josef
__________________________________________________________________________________
Spur N
Ecos, Digikeijs RM + SD, ESU Switchpilot
LS-Digital Railspeed
Gleis: Roco/Fleischmann
ITrain 4.x.x Pro
Win 7 Pro, Java 8.X

www.modellbahn-fischer.at
__________________________________________________________________________________

n-bahner
Site Admin
Site Admin
Reactions:
Beiträge: 177
Registriert: Sonntag 6. November 2016, 18:05
Steuerung: BiDiB
Meine Spur: N
Gleise: gemischt
Steuerungsformat: DCC

Re: Lummerland

#24

Beitrag von n-bahner » Sonntag 4. Dezember 2016, 21:16

Hallo Josef,

inzwischen gibt es einen weniger aufwendigen Umbausatz http://www.sb-modellbau.com/product_inf ... 470&cPath= für die V100 / BR 212 / ÖBB 2048 / Am, das ist ein einfacher Tauschsatz, alten Motor raus, Glockenankermotor rein, fertig ;)

Gruß
Gerd
Spur N, Flm, Kato
BiDiB GBM-Master+Node
Melder: 9x GBM16T / TLE-s88-BiDiB mit S88-N Rosoft
Magnetartikeldecoder: 8x OneControl
Lichtsignaldecoder: OneControl
Lichtsteuerung: MobaList
iTrain 4.0.X Pro
Windows 10Pro 64Bit 4x2,4 GHz 8GB RAM, 2GB Grafik

Benutzeravatar
Josef
Site Admin
Site Admin
Reactions:
Beiträge: 614
Registriert: Samstag 23. Juli 2016, 10:47
Steuerung: ECOS
Meine Spur: N
Gleise: Roco
Steuerungsformat: DCC
Austria

Re: Lummerland

#25

Beitrag von Josef » Montag 5. Dezember 2016, 11:26

Hallo Gerd

Die BR212 wird einmal ein Winterprojekt, da ich diese nach der SLB (Salzburger Lokalbahn) machen möchte. Also Aufdruck runter und neu Beschriften. Dann Motor wechseln und einen ESU Decoder rein. Aber ich muss mir die Beschriftung erst zeichnen und dann noch schauen wie das Herstellen der Schiebebilder so richtig geht das es auch gut wird.
Das mit den LED wie du gemacht hast werde ich mir mit deiner Genehmigung abkupfern - das macht ja etwas her und schaut gut aus. Die Glühbirnchen bringen einen eh zum verzweifeln.

LG Josef

PS: Bei einer Serie von Hubert & Staller ist wo ein Schild zu sehen "Lummerland Reisen" - der Weg zu Dir oder?
__________________________________________________________________________________
Spur N
Ecos, Digikeijs RM + SD, ESU Switchpilot
LS-Digital Railspeed
Gleis: Roco/Fleischmann
ITrain 4.x.x Pro
Win 7 Pro, Java 8.X

www.modellbahn-fischer.at
__________________________________________________________________________________

n-bahner
Site Admin
Site Admin
Reactions:
Beiträge: 177
Registriert: Sonntag 6. November 2016, 18:05
Steuerung: BiDiB
Meine Spur: N
Gleise: gemischt
Steuerungsformat: DCC

Re: Lummerland

#26

Beitrag von n-bahner » Dienstag 6. Dezember 2016, 00:56

Hallo Josef,

das mit den LEDs kannst Du gerne machen, dann ist endlich Ruhe mit den Problemchen ;)
Bei der V100 musst Du so flach wie möglich bleiben, also SMD-Widerstand verwenden, habe da einen 680 Ohm verwendet, die Drähte dürfen unter den Vorbauten auch nicht gekreuzt werden, zwischen Gehäuse und Platine ist kaum Platz.
Vom Lenz mini silver habe ich auch den + vom Decoder statt Lokmasse verwendet (blauer Draht), die Leiterbahn muss dnn noch entprechend aufgetrennt werden.


LEDs und SMD-Widerstände gibt es auch günstig bei 680 Ohm, LED Warmweiß und falls die LEDs noch nicht warm genug sind, gibt es hier den Abtönlack.

Die Bilder noch etwas größer:

IMG_4481 (1280x343).jpg
IMG_4482 (1280x680).jpg
IMG_4483 (1280x724).jpg
IMG_4486 (977x1280).jpg
IMG_4487 (978x1217).jpg

Vorher die Platine nackig machen, die Anschlussfahnen zum Motor können dran bleiben, musste ich nur bei dem Umbausatz mit Schwungmasse entfernen. Allerdings musst Du die Motoranschlüsse dann vom Schienenanschluss trennen.

IMG_1366.JPG
IMG_1369 (1280x387).jpg

Gruß
Gerd

PS: Die Definition von Lummerland laut Lukas dem Lokomotivführer ist: "Eine Insel mit zwei Bergen und im tiefen, weiten Meer. Mit viel Tunnels und Geleisen und dem Eisenbahnverkehr" ;)
Sie haben keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Spur N, Flm, Kato
BiDiB GBM-Master+Node
Melder: 9x GBM16T / TLE-s88-BiDiB mit S88-N Rosoft
Magnetartikeldecoder: 8x OneControl
Lichtsignaldecoder: OneControl
Lichtsteuerung: MobaList
iTrain 4.0.X Pro
Windows 10Pro 64Bit 4x2,4 GHz 8GB RAM, 2GB Grafik

Benutzeravatar
Josef
Site Admin
Site Admin
Reactions:
Beiträge: 614
Registriert: Samstag 23. Juli 2016, 10:47
Steuerung: ECOS
Meine Spur: N
Gleise: Roco
Steuerungsformat: DCC
Austria

Re: Lummerland

#27

Beitrag von Josef » Mittwoch 7. Dezember 2016, 13:54

Hallo Gerd

Wieder toll zu sehen was du da gezaubert hast!
Ja das kenn ich mit den Bahnsteigen - wieso ist noch keiner auf die Idee gekommen gleich fix eingebaute Beleuchtung anzubieten. Ich habe da auch rum gefummelt mit LED.
Was für Maschinchen steht da neben dem TEE?
Da wäre mir jetzt fast ein Bericht durchgeschlüpft!

LG und weiter so Gerd - toll zu lesen dein Bericht
__________________________________________________________________________________
Spur N
Ecos, Digikeijs RM + SD, ESU Switchpilot
LS-Digital Railspeed
Gleis: Roco/Fleischmann
ITrain 4.x.x Pro
Win 7 Pro, Java 8.X

www.modellbahn-fischer.at
__________________________________________________________________________________

n-bahner
Site Admin
Site Admin
Reactions:
Beiträge: 177
Registriert: Sonntag 6. November 2016, 18:05
Steuerung: BiDiB
Meine Spur: N
Gleise: gemischt
Steuerungsformat: DCC

Re: Lummerland

#28

Beitrag von n-bahner » Mittwoch 7. Dezember 2016, 23:31

Hallo Josef,

das ist HN2015 Schnellzuglokomotive BR 01 der DB, die war in 2010 für 109,-€ neu zu haben, da musste ich zuschlagen :D
Die läuft auch richtig gut, Motor im Tender über Kardan zum vorderen Antrieb, Kontaktaufnahme auch über den Tender.
BR 01 090.JPG

Das mit den bereits im Bausatz enthaltenen Beleuchtungen bei Gebäuden wäre eine prima Ergänzung, vieleicht sogar eine Marktlücke :?: In die man noch vorstoßen könnte ;)

Gruß
Gerd
Sie haben keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Spur N, Flm, Kato
BiDiB GBM-Master+Node
Melder: 9x GBM16T / TLE-s88-BiDiB mit S88-N Rosoft
Magnetartikeldecoder: 8x OneControl
Lichtsignaldecoder: OneControl
Lichtsteuerung: MobaList
iTrain 4.0.X Pro
Windows 10Pro 64Bit 4x2,4 GHz 8GB RAM, 2GB Grafik

Benutzeravatar
Josef
Site Admin
Site Admin
Reactions:
Beiträge: 614
Registriert: Samstag 23. Juli 2016, 10:47
Steuerung: ECOS
Meine Spur: N
Gleise: Roco
Steuerungsformat: DCC
Austria

Re: Lummerland

#29

Beitrag von Josef » Donnerstag 5. Januar 2017, 15:33

Hallo Gerd @n-bahner

Momentan suche ich wie verflixt nach der Köf wie du geschrieben hast.
Bisher ohne Erfolg (ausser 1 aber die war nicht mehr der Bringer)

Na da werde ich wohl in Dortmund etwas umhersehen.

Hast noch frei oder bist wieder im Dienst?
LG Josef ;)
__________________________________________________________________________________
Spur N
Ecos, Digikeijs RM + SD, ESU Switchpilot
LS-Digital Railspeed
Gleis: Roco/Fleischmann
ITrain 4.x.x Pro
Win 7 Pro, Java 8.X

www.modellbahn-fischer.at
__________________________________________________________________________________

n-bahner
Site Admin
Site Admin
Reactions:
Beiträge: 177
Registriert: Sonntag 6. November 2016, 18:05
Steuerung: BiDiB
Meine Spur: N
Gleise: gemischt
Steuerungsformat: DCC

Re: Lummerland

#30

Beitrag von n-bahner » Donnerstag 5. Januar 2017, 16:10

Hallo,
2013 befasste ich mich mit der Erweiterung der bestehenden Anlage, jetzt hatte ich ja Platz.
Schnell war ein Grundgerüst aus Holzleisten und Balken gezimmert, es entstand dann ein Übergangsmodul 29 x 105 cm, Erweiterung 80 x 204 cm auf 90 cm Anlagenhöhe und ein Schattenbahnhof 80 x 204 cm auf 45cm Anlagenhöge, anschließender Gleiswendel 100 x 100 cm.
IMG_3515 (1280x960) (1024x768).jpg
IMG_3517 (1280x960) (1024x768).jpg
IMG_3523 (1280x960) (1024x768).jpg
IMG_3522 (1280x960) (1024x768).jpg

Da der vorhandene Platz nun gut gefüllt war, auf ausreichend Raum um die Anlage wurde natürlich geachtet damit alles von allen Seiten zugänglich ist, ging es erst darum wie ich am besten den vorhandenen Anlagenteil bestmöglich integrieren kann. Ein Abgangsgleis hatte ich bereits schon vorgesehen doch schnell wurde klar das, dass zu wenig ist damit ein flüssiger Betrieb stattfinden kann. Ziel war es vier Übergänge zur Erweiterung zu schaffen.
Für zusätzliche Züge sollte noch ein weiterer Schattenbahnhof entstehen, ein Bahnbetriebswerk sollte auch unbedingt möglich sein, eine Paradestrecke wäre auch noch hübsch anzusehen, also viele Wünsche die erst mal berücksichtigt werden müssen.
Als erstes machte ich mich an den bestehenden Abgang und sägte die Seitenwand aus damit ich auf die Erweiterung komme.
IMG_3519 (1280x960) (1024x768).jpg

Beim Gleismaterial im nicht sichtbaren Bereich habe ich mich für das von Kato entschlossen, weil es auch ohne jegliche Fixierung auskommt und auch schnell geändert werden kann. Das Weichenmaterial ist zudem noch recht schlank (R718) was im Schattenbahnhof zu mehr Betriebssicherheit führt. Das Weichenmaterial ist zudem noch günstig, bereits mit Elektroantrieben versehen und gänzlich in der Bettung integriert. Dadurch ist die Bettung recht voluminös und darum setze ich das nur im nicht sichtbaren Bereich ein, es würde sonst zum Rest der Anlage nicht so gut passen. Bei den Kato-Weichen gibt es noch eine Besonderheit die zu beachten ist, die Weichen haben zwar einen Spulenantrieb, sind aber nur 2-adrig ausgeführt und funktionieren dann wie eine motorisch angetriebene Weiche, also für Gerade und Abzweig wird die Polung gewechselt. Standard Magnetartikel-Decoder sind aber für 3-adrige Weichenantriebe ausgelegt. Will man die Weichen mit solchen Decodern betreiben brauch man also einen Adapter der das dann ermöglicht.
Bei meiner Suche habe ich verschiedene Adapter gefunden (Lenz, Conrad und Kühn), auch spezielle Decoder für motorische Weichantriebe sind möglich, die günstigen elektrische Kato-Weichen sollten aber nicht zum Groschengrab mit dem Zusatz werden. Fa. Kühn kündigte einen 4-Fach Adapter zu einem vernünftigen Preis an der aber für mich zu spät lieferbar war. Also hatte ich mir die Schaltung angeschaut wie der Adapter aufgebaut war und habe mich dazu entschlossen die selbst anzufertigen da die Schaltung recht simpel war. Schnell war ein Prototyp angefertigt und getestet. Nachdem das so gut funktionierte ging ich dann in die erste „Serienfertigung“ und baute mir 10 Adapter in rund 3 Stunden, der erste dauerte zwar am längsten, die weiteren waren dann recht schnell gemacht.
Somit habe ich mir die Adapter zu den Standard-Decodern mit wenig Bauteilen und Geld (1-1,5€ / Stück) selbst angefertigt und die Weiche blieb günstig.
IMG_4500 (768x1024).jpg

(links der Eigenbau, rechts die gekauften)
Nachdem das positiv für den weiteren Ausbau verlaufen ist machte ich mich an die Anbindung der vorhandenen Anlage. An weiteren zwei Stellen fügte ich Weichen ein und schaffte eine Verbindung zur Erweiterung. Das war nicht ganz einfach, weil ich die Schienenverbinder ja verlötet habe, das wieder aufzutrennen und Weichen einzusetzen. Dabei gingen auch ein paar alte Weichen kaputt. Aus heutiger Sicht verlöte ich keine Verbinder mehr an Weichen, die Fleischmann Verbinder ersetze ich an den Weichen durch Roco, die haben eine bessere Klammerwirkung und eine bessere Kontaktsicherheit. Die Weichen lassen sich auch mal austauschen, wenn mal was nicht mehr funktioniert, was im Laufe langer Betriebsdauer schon mal vorkommen kann.

Der Übergang erfolgte auf weiteren zwei Ebenen die ich dann über den Schattenbahnhof als Paradestrecke einmünden lies. Einer der Übergänge lies es auch noch zu, eine Ausweichstelle einzufügen, damit konnte ich den Übergang auch in beiden Richtungen verwenden.
IMG_4494 (1024x768).jpg
IMG_4491 (1024x768).jpg

Nebenbei tauschte ich die Rocomotion gegen eine ESU Ecos 2 aus, da sie mir im Dauerbetrieb immer wieder abgestürzt ist und Zugunfälle verursachte. Für die Ecos habe ich mich aus dem Grund entschieden, weil sie damals die einzige Zentrale war die alle gängigen Protokolle unterstützte und ich noch nicht wirklich wusste wo die Reise hinging, damit habe ich mir viele Möglichkeiten mal offengehalten.
Übergangsweise fuhr ich mit der Ecos und die Rocomotion diente nur noch als Rückmeldesystem, weil die Roco-Rückmelder nicht an der Ecos angeschlossen werden konnten. Außerdem war das Roco-Rückmeldesystem auch ein „Groschengrab“, 8 Belegtmelder kosteten mich damals 64€ für das Roco-Modul und 48€ für den Belegtmelderzusatz von LDT, also zusammen rund 112€, rund 14€ pro belegtmelder.
Auf der Suche nach günstigeren Alternativen stieß ich auf die S88-N Belegtmelder von Rosoft http://www.rosoft.biedmeer.nl/.
Zum Vergleich, mit den S88 Modulen von Rosoft kostete ein Rückmeldeeingang für meine Reed-Kontakte dann 1,19€ statt 8,00€ und für die Belegtmelder dann nur 2,19€ statt 14,00€. Somit musste ich auch nicht mehr geizen mit den Rückmeldungen zur Software.
Dank e-Bay fand ich auch schnell dankbare Abnehmer und habe somit die neuen Module ohne größere Investitionen anschaffen können.
Nun musste auch alles mit der Software getestet werden und siehe da, die neue Hardware funktionierte absolut störungsfrei. Die Ecos verlangte aber allerdings mehr Aufmerksamkeit als die Rocomotion, denn sie ist im Grunde eine eigene intelligente Steuerung die im Software-Betrieb zu einem „Slave“ verdonnert werden muss. Eigentlich braucht es keine Ecos oder ähnliches, wenn man mit dem PC und Software die Eisenbahn steuert, außer man fährt die meiste Zeit per Hand und schaltet die Weichen per PC. Das Schalten der Weichen kann aber auch die Ecos, es gibt auch Gleisstellpulte die man einrichten kann.
Die Versuchung ist also groß beides gleichermaßen einzurichten und zu nutzen und spätestens da bekam ich dann noch mehr graue Haare.
OK, ich hatte jetzt die Ecos und musste nun das Beste daraus machen. Von der Bedienung mit den beiden großen Reglern und dem Touch-Bildschirm ist sie schon toll, doch mit der Software am PC braucht man das aber gar nicht.
Nachdem ich mit den teuren Rückmeldern so gegeizt habe, musste ich feststellen, dass ich recht viele unüberwachte Gleisabschnitte auf der Anlage hatte. Beim vorhandenen Anlagenteil war allerdings eine Nachrüstung recht schwierig geworden und habe das noch verschoben, aber bei der Erweiterung habe ich darauf geachtet, dass es keinen unüberwachten Teil mehr gibt. Die Software wacht ja darüber, dass keine Unfälle passieren, Unfälle können recht teuer werden, wenn ein Zug dabei in die Tiefe stürzt und zerschellt.
Beim vorhanden Teil mit unüberwachten Streckenabschnitten ist mir dann auch aufgefallen, dass Loks auch durchaus, in den unterschiedlichen Bereichen, unterschiedlich schnell fahren obwohl sich die Fahrstufe nicht ändert. Die Ursache war schnell gefunden, durch die Verluste am Belegtmelderausgang kommt es zu unterschiedlichen Spannungen am Gleis zwischen Belegtmelderanschluss und direkt an der Zentrale. Vorerst war das nur ein Schönheitsfehler, sollte sich aber später zu einem Plroblem entwickeln, dazu später dann mehr.

Weiter geht es dann in 2014.

Gruß
Gerd
Sie haben keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Spur N, Flm, Kato
BiDiB GBM-Master+Node
Melder: 9x GBM16T / TLE-s88-BiDiB mit S88-N Rosoft
Magnetartikeldecoder: 8x OneControl
Lichtsignaldecoder: OneControl
Lichtsteuerung: MobaList
iTrain 4.0.X Pro
Windows 10Pro 64Bit 4x2,4 GHz 8GB RAM, 2GB Grafik

Antworten

Zurück zu „Sehenswerte Anlagen der Mitglieder“