Anfängerfrage(n) mit digitalem Bezug

Hier kann man sich Vorstellen. Wissenswertes über dich und deine Planungen oder Anlage
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Re: Anfängerfrage(n) mit digitalem Bezug

#31

Beitrag von Foto-Herby » Freitag 13. Januar 2017, 08:13

Danke, Patrik, für den Link - aber genau von solchen Seiten halte ich mich mittlerweile fern. Je intensiver mit diversen Gütesigeln geworben wird, umso weiter spannt sich mein Bogen um solche Seiten herum. Irgendwann wird es nämlich abstrus mit dem Gedanken 'Geiz ist geil', den ein großer Elektromarkt so gerne propagiert hat. So eine illegale Lizenz ist nämlich der Grund, weshalb ich aktuell Linux auf meinem Rechner laufen habe: weil sich mein (vermeintlich legales) Win-7 in meiner kurzen Abwesenheit selbständig auf Win-10 upgegradet hat. Ich konnte damals zwar dieses Upgrade rückgängig machen, aber zeitgleich mit dem Upgrade hat Microsoft die Lizenz überprüft und sie als illegal deklariert. Man munkelt, dass Microsoft genau deswegen die Benutzer von Win-7 dazu gedrängt hat, auf Win-10 umzusteigen, weil sie diese Lizenzen eben nicht nachträglich überprüfen konnten. Das sind allesamt nämlich OEM-Lizenzen, die gemäß Vertrag nur mit einem Komplettrechner verkauft werden dürfen. Wer dort kauft, sollte sich bewusst sein, dass man damit lediglich eine Raubkopie kauft. Raubkopien bekommt man aber in der Regal gratis; dafür würde ich nicht mal die dort geforderten 17 Euro ausgeben.

Ob mein Windows auch nach dem täglich sichtbaren Count-Down noch weiter verwendbar gewesen wäre, kann ich nicht zu 100% sagen. Ich hab damals im Internet gestöbert und genügend Berichte gefunden, die bestätigt haben, dass das Arbeiten nach 30 Tagen tatsächlich nicht möglich sein soll. Weiter soll es nur dann gehen, wenn ein verifizierbarer Product-Key eingegeben wird. Und so einen bekommt man nur, wenn man Geld in die Kassen von Microsoft wirft. Ich hab damals einen 'Trick' im Netz gefunden, demzufolge man den Count-Down stoppen kann, aber das war auch kein Dauerzustand. Aber es half, dass ich ohne Stress den Umstieg auf Linux vorbereiten konnte. Und genau dort stehe ich aktuell.

Aber mir wird schon irgendwas einfallen. Vielleicht kann ich mir ja von meiner Firma so eine VM ausborgen ...

LG - Herby
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Re: Anfängerfrage(n) mit digitalem Bezug

#32

Beitrag von Josef » Freitag 13. Januar 2017, 08:31

Hallo Herby

Ein VM gibt es bei MAC - Vielleicht kannst du ja ein Win 7 in der Sandbox anlegen, die Sandbox gibt es sicher auch für Linux.
Das mit den Lizenzen stimmt nicht so ganz wie du schreibst und ich habe viel mit Rechnern zu tun. (MAC/Linux und Windows)
Windows konnte auch seit Vista die Lizenzen am Rechner prüfen.
Aber du wirst sicher einen Weg finden denke ich wie du das hin bekommst.

LG Josef
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Re: Anfängerfrage(n) mit digitalem Bezug

#33

Beitrag von Foto-Herby » Freitag 13. Januar 2017, 09:06

Hi Josef!

Was und wie immer man tut - es ist eine Frage der persönlichen Einstellung gegenüber solchen Dingen. Es fehlt mir nicht am notwendigen Wissen, um mir jederzeit illegal und kostenlos eine Kopie jedweder Windows-Version aus dem Netz zu ziehen und bin überzeugt davon, dass diese auch zufriedenstellend ihren Dienst versehen würde. Virtual-Box ist eine OpenSource Software, kann also kostenfrei installiert und verwendet werden. Das Einrichten eine VM ist eine Sache von 10 Sekunden, sowas habe ich schon etliche Male hinter mir gebracht. Die VM zu starten und dort ein Betriebssystem zu installieren, geht ebenso schnell als würde ich es auf einem echten Rechner vornehmen. Und diese VM verhält sich unter Linux genauso, als säße ich vor einem Windows-Rechner - ohne jede Einschränkung.

Die eigentliche Frage lautet eher: Will ich das mit einer ILLEGALEN Kopie von Windows tun? Und diese Entscheidung kann mir niemand abnehmen. Das muss ich für mich selbst abwägen, ob ich die 50+ Euro an Microsoft löhnen soll (was ich wirklich höchst ungern täte - da würde ich lieber 4 Signale bei Dir bestellen) - oder ob ich mit dem Burschen im morgendlichen Spiegel klar komme, wenn ich mich auf den illegalen Weg begeben sollte.

Aber wie Du richtig schreibst: Ich werde schon die für mich akzeptable Lösung finden.

LG - Herby
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Re: Anfängerfrage(n) mit digitalem Bezug

#34

Beitrag von lostino » Freitag 13. Januar 2017, 09:59

Hallo Herby,

das verstehe ich voll und ganz, ich meine ja auch nicht das Du illegal unterwegs sein sollst und schon gar nicht möchte ich jemanden dazu verleiten,
aber da es ja in diesen Fall nur darum geht, die DR5000 up to date zu halten. Finde ich, wenn man mit Windows nicht mag, aber es leider keinen anderen Weg gibt als über Windows Update zu machen.
Aber wie Josef schon schreibt, Du wirst einen weg finden.

lg. Patrik
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Re: Anfängerfrage(n) mit digitalem Bezug

#35

Beitrag von Foto-Herby » Freitag 13. Januar 2017, 11:05

Achso @ Josef - ich denke, dass ich Dich erst jetzt verstanden habe. Ich habe keine Ahnung, ob Du weißt, wie so eine VM abläuft, aber ich denke, Du hast jetzt ein falsches Bild im Kopf.

Wie jeder Rechner braucht auch eine 'Virtuelle Maschine' eine Festplatte. Und diese Festplatte wird in Form einer Datei zur Verfügung gestellt, die über die Virtualisierungssoftware erzeugt und verwaltet wird. Alles, was bei einer realen (physischen) Maschine auf der eingebauten Festplatte läuft, läuft in einer VM eben auf dieser Datei ab. Und da in dieser Datei auch die Parameter für die zu simulierende Hardware gespeichert wird, ist es möglich, dass man diese Datei durch ein einfaches Kopieren dupliziert.Auf diese Weise kann man sehr leicht bestimmte Funktionen oder Programme testen, ohne dass man sein System beschädigt. Man richtet sich einmalig eine Standard-VM ein und kopiert diese, sobald man einen Test durchführen will. Zerstört man dabei diese VM, dann löscht man die Datei einfach und erzeugt aus der Ur-VM eine weitere Kopie. Das war mit dem 'ausborgen einer VM' gemeint.

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Re: Anfängerfrage(n) mit digitalem Bezug

#36

Beitrag von n-bahner » Samstag 14. Januar 2017, 00:17

Hallo Herby,
Foto-Herby hat geschrieben:
Mittwoch 11. Januar 2017, 10:24
Ich frage mich jetzt, ob ich nicht irgendwas grundsätzlich missverstanden habe. Ich war ernsthaft der Meinung, dass ich möglichst ohne Rückmelder auskommen kann (mit Ausnahme von Gleisbelegtmeldern). Ich ging davon aus, wenn man einmalig der Software sagt, welche Lok in einem als belegt erkannten Gleisabschnitt ist, dass sie selbständig die Lok verfolgt. Was ja grundsätzlich eine simple Angelegenheit ist. Das punktgenaue Halten vor einem Signal plane ich so zu lösen, dass ich jeden Abschnitt vor dem Signal in 2 Bereiche auftrenne: einen Bremsbereich und einen Haltebereich. Bei ersterem wird die Lok langsam auf Kriechgeschwindigkeit herunter geregelt und dann fährt sie mit diesem Tempo so lange weiter, bis der Haltebereich als belegt erkannt wird. Dort wird die Lok dann ganz einfach von der Software gestoppt - und wegen der Kriechgeschwindigkeit fährt sie dann ja kaum noch weiter. Und eine ähnlich simple Lösung erwarte ich eigentlich auch bei den Weichenstraßen.
Diese Denkweise war früher und kommt von der alten Technik noch und ist nicht aus den Köpfen zu bekommen (war schon immer so und muss weiter so bleiben), ist aber inzwischen völlig überholt.
Heute Software benötigt oder wertet die Rückmelder, egal welcher Art, zur Positionsbestimmung aus. Das heißt also er muss nicht ein bestimmten Abstand vor einem Signal haben oder leitet die Bremse ein, er fungiert eher zum Positionsabgleich für die Software (ungefähr wie ein GPS-Signal), wo die Lok oder Zug bremsen oder halten soll wird in der Software bequem eingestellt. Darum auch die Aussage von mir, je mehr Rückmelder umso genauer die Positionierung bei schlechtem Lokmaterial, investiert man mehr in das Lokmaterial kann aber auch mit nur einem Belegtmelder pro Block genau positioniert werden. Es gibt also keinen Eingangs- Block-Belegt- oder Bremsmelder mehr, die Melder werden nur noch zum Abgleich der Position verwendet und je öfter man ein (GPS) Signal für die genaue Position bekommt umso genauer wird das Ergebnis, logisch oder?
Somit ist es also Sinnvoll die Anzahl der Melder im Block anhand der Möglichkeiten zu wählen. Soll ein Block immer nur von einer Lok befahren werden also keine zweite Lok noch zusätzlich darin reinrangiert werden um z.B. einen 2. Zug darin abzustellen, reicht ein Melder pro Block. Will man aber rangieren oder mehrere Züge oder Loks in dem Block einfahren können, dann benötigst Du bei Deinem gewählten System (DR5000) pro Zufahrt einen Melder damit die Software erkennen kann wenn der Block befahren wird um die Anfangsposition im Block zu berechnen bei der Einfahrt in den Block um auf den stehenden Zug nicht aufzufahren. Ist der Melder schon belegt von einer abgestellten Lok oder Zug dann kann in den Block nicht eingefahren werden, ist also nicht möglich. Aus dem Grund müssten die äußeren Melder kürzer sein als der mittlere Melder, damit der Block möglichts in voller Länge genutzt werden kann.
Aber am besten wirst Du die Unterschiede der Melder und Software herausfinden indem Du Dir eine kleine Testanlage baust mit einer Ausweichstelle oder Bahnhof und ein Abstellgleis. Bei den Trennstellen würde ich nicht geizen und lieber öfter Trennen als zuwenig, Du kannst ja auch mehrere Anschnitte zusammenfassen und auf einen Belegtmeldereingang legen, erspart Dir aber hinterher viel Arbeit wenn Du feststellst das da ein Melder mehr nicht schlecht gewesen wäre. So brauchst Du nur den Draht auf einen freien Belegtmelder klemmen und schon hast Du einen weiteren Rückmelder.
Foto-Herby hat geschrieben:
Mittwoch 11. Januar 2017, 10:24
Eigentlich hab ich mich schon ernsthaft gefragt, ob es denn tatsächlich diese Zentrale braucht. Wenn es halbwegs stimmt, was ich im Kopf habe, dann ist die Hauptaufgabe der Zentrale eh nur das Übersetzen der Befehle vom Computer in die Sprache der verschiedenen Dekoder auf der Anlage und das Rückmelden der Informationen von den Gleisbelegtmeldern an den Computer. Die Hauptaufgabe liegt dann eh bei der Steuerungssoftware. *)
Ja, ist richtig, eine Zentrale mit schickem Display brauchst Du nicht wenn Du rein mit dem PC, Handy, iPad, Tablet usw. fahren willst.
Die DR5000 setzt die Befehle der Software nur in das nötige Gleissignal für die Decoder um und sammelt Meldungen und reicht sie an die Software weiter.
Foto-Herby hat geschrieben:
Mittwoch 11. Januar 2017, 10:24
*) Nur zur Klarstellung: mir ist schon klar, dass die Zentrale natürlich auch dafür da ist, um das Datensignal auf den Versorgungsleitung aufzumodulieren. Aber rein von der logischen Seite betrachtet ist die Zentrale nichts anderes als ein Dolmetscher - wenn man sie so verwendet, wie ich es vorhabe.
Ja, eine intelligente Zentrale mit einer Software zu betreiben ist eher hinderlich und doppelt gemoppelt also doppelt Geld ausgegeben.

Gruß
Gerd

PS: Sorry, dass ich erst jetzt antworte aber Josef hat mich mit dem Update der Forums-Software etwas ausgebremst ;)
Zuletzt geändert von n-bahner am Samstag 14. Januar 2017, 01:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Anfängerfrage(n) mit digitalem Bezug

#37

Beitrag von n-bahner » Samstag 14. Januar 2017, 00:36

Hallo Herby,
Foto-Herby hat geschrieben:
Mittwoch 11. Januar 2017, 13:34
.....aber ich habe nun mal Bedenken, was all diese Schnüffelsoftware betrifft. Aber das tut hier nix zur Sache ... ;)
Dann schalte eine scharfe Firewall davor und lass nur zu was Du willst oder brauchst.
Foto-Herby hat geschrieben:
Mittwoch 11. Januar 2017, 13:34
Noch ein paar Worte zu ITrain: Hier schreckt mich absolut der hohe Preis von 300 Euro ab. Damit diese Software eine reelle Chance bekommt, müsste die Konkurrenz einen ziemlichen Mist abliefern...
OK, das verstehe ich, die Erfahrung wirst Du selber machen müssen.
Ein Wort noch zu kostenloser Software, da habe ich aber schon immer ein bisschen bedenken, dass da nicht ein versteckter Hintergrund dahinter steht, im Grund geht es bei vieler kostenloser Software nur um Big-Data und was macht man damit, verkaufen und Geld kassieren ohne damit Du es merkst ;)

Gruß
Gerd
Zuletzt geändert von n-bahner am Samstag 14. Januar 2017, 01:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Anfängerfrage(n) mit digitalem Bezug

#38

Beitrag von n-bahner » Samstag 14. Januar 2017, 01:19

Hallo Herby,
Foto-Herby hat geschrieben:
Freitag 13. Januar 2017, 08:13
... weil sich mein (vermeintlich legales) Win-7 in meiner kurzen Abwesenheit selbständig auf Win-10 upgegradet hat. Ich konnte damals zwar dieses Upgrade rückgängig machen, aber zeitgleich mit dem Upgrade hat Microsoft die Lizenz überprüft und sie als illegal deklariert. Man munkelt, dass Microsoft genau deswegen die Benutzer von Win-7 dazu gedrängt hat, auf Win-10 umzusteigen, weil sie diese Lizenzen eben nicht nachträglich überprüfen konnten. Das sind allesamt nämlich OEM-Lizenzen, die gemäß Vertrag nur mit einem Komplettrechner verkauft werden dürfen. Wer dort kauft, sollte sich bewusst sein, dass man damit lediglich eine Raubkopie kauft. Raubkopien bekommt man aber in der Regal gratis; dafür würde ich nicht mal die dort geforderten 17 Euro ausgeben.
Das Update auf Win10 konnte man schon dauerhaft verhindern, nur kam halt immer wieder der Hinweis: wollen Sie nicht doch? Und die haben trickreich auch schon mal die Schaltflächen vertauscht und der aus Gewohnheit einfach wie immer geklickt hat (nicht zuvor gelesen hat) hat dann selbst sogar zugestimmt. Der Trick wird häufig angewendet ;)
Mit OEM-Lizenzen habe ich keinerlei Probleme gehabt, doch meistens war es oft so, dass viele die Lizenz selbst mehrmals auf X Rechner installiert haben und das sogar vielleicht unbewusst weil sie nur Board, Festplatte oder Prozessor getauscht haben und eine Clean-Installation gemacht haben. Ab der 11. Installation konnte man dann davon ausgehen, dass es eine Raubkopie ist, war aber nicht so wenn die Neuinstallation auch nur auf einem Rechner installiert war, wenn aber MS von mehr als 10 Installationen ein Feedback in einem kurzen Zeitraum bekommen hat funktionierte die Online-Lizenzierung nicht mehr und konnte nur noch per Telefon gemacht werden und selbst da kam dann auch der Hinweis das der Verdacht besteht das es sich um eine Raubkopie handelt. Selber habe ich damals für wenig Geld alle PCs auf Win8 upgedatet und den letzten erst vor 2 Wochen auf Win10 (noch kostenlos) ohne Probleme und habe dabei das Board ausgetauscht und die Festplatte auf eine SSD geklont selbst das ging problemlos und das beste daran war, Win8.1 hat alles was nötig war an Treibern selbst ausgetauscht, dauerte zwar eine Weile aber nichts ging verloren und mit der geklonten Festplatte dann auf Win10 upgedatet, war auch kein Problem (Windows ist aktiviert). Inzwischen kann vor einer neuen Clean-Installation die Lizenz abgemeldet werden, dann gibt es keine Probleme mehr bei einer erneuten Installation.
Foto-Herby hat geschrieben:
Freitag 13. Januar 2017, 08:13
....Und so einen bekommt man nur, wenn man Geld in die Kassen von Microsoft wirft...
Seit der OEM-Win7 was beim PC dabei war habe ich bisher 29,90€ an MS bezahlt und habe jetzt inzwischen Win10 also seit 2009 rund 30€, das ist mir eine Umgewöhnung auf Linux und Derivate mit den neuen Problemen nicht wirklich wert ;)
Foto-Herby hat geschrieben:
Freitag 13. Januar 2017, 08:13
Aber mir wird schon irgendwas einfallen. Vielleicht kann ich mir ja von meiner Firma so eine VM ausborgen ...
Vielleicht findest Du noch ein Win7 die schon mehrere Jahre nicht mehr online war, die geht ;)

Gruß
Gerd
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Re: Anfängerfrage(n) mit digitalem Bezug

#39

Beitrag von Foto-Herby » Samstag 14. Januar 2017, 16:36

Hi Gerd,

nur kurz: Es ist müßig, über die Vergangenheit zu reden. Die Zeit mag ja relativ sein, aber zurückdrehen lässt sie sich nicht. Geschehen ist also geschehen.

Und dass ich jetzt Linux habe, hat weniger damit zu tun, dass Windows etwas kostet - sondern viel mehr damit, dass mittlerweile auch Microsoft mit aggressiven Methoden ihre Kunden ausspioniert. Auf Linux umgestiegen wäre ich sowieso, spätestens mit dem Ende des Life-Cycles von Win-7. Ich habe somit den Umstieg lediglich vorgezogen.

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Re: Anfängerfrage(n) mit digitalem Bezug

#40

Beitrag von n-bahner » Samstag 14. Januar 2017, 17:17

Hallo Herby,

es ist auch müssig über das ausspähen von Daten zu diskutieren, schließlich lasst sich dagegen was machen ;)

Selber habe ich aber mir die Möglichkeit geschaffen über einen SSD-Wechselrahmen unter Verwendung der Gleichen Hardware Ein Win10 und ZorinOS zu betreiben. Der wechsel von Win auf Linux dauert dank SSD nur knapp 2 Minuten, von VM halte ich nicht viel ist meistens nur langsam.

Ein Spur-1 Kollege mit einem Mac hat das anders gelöst und hat sich dafür einen Mini-PC samt Win10 und Zubehör für 120,-€ angeschafft und so das Problem gelöst weil er mit der VM unter Mac nur Ärger gehabt hat und sehr langsam war.

Gruß
Gerd
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