Anfängerfrage(n) mit digitalem Bezug

Hier kann man sich Vorstellen. Wissenswertes über dich und deine Planungen oder Anlage
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Re: Anfängerfrage(n) mit digitalem Bezug

#11

Beitrag von Foto-Herby » Dienstag 3. Januar 2017, 20:46

@ Josef

Gemach, gemach ... :D
Ich bin im Moment erst beim Sammeln von Informationen - vieles davon erledigt sich damit von selbst. So wie ich heute erst wieder den Baustein für die Kehrschleifenlösung bei digikeijs gefunden habe. Die Fragen, die mit Sicherheit bestehen bleiben, die werde ich mir mal zusammen schreiben und dann mache ich einen eigenen Thread auf im dortigen Bereich.

@ lostino / Patrik

Danke - 25 km wäre ja noch erträglich. Allerdings geht es bei mir nur an Wochenenden, zumal ich ja noch berufstätig bin und unter der Woche nicht mit dem Auto unterwegs bin. Wie kurzfristig wäre es normalerweise möglich, bei Dir zu erscheinen?

LG - Herby
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Re: Anfängerfrage(n) mit digitalem Bezug

#12

Beitrag von lostino » Mittwoch 4. Januar 2017, 11:25

Hallo Herby,

dieses Wochenende ist schlecht, nächstes oder übernächstes Wochenende wäre kein Problem. Da könntest Du vorbei kommen wenn du lust hast.

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Re: Anfängerfrage(n) mit digitalem Bezug

#13

Beitrag von Foto-Herby » Mittwoch 4. Januar 2017, 21:20

Hi Patrik

keine Angst - wie ich schon angedeutet habe, mein Besuch wird mit Sicherheit nicht so schnell an der Tagesordnung stehen. Wie in allen Lebensbereichen gehe ich es auch bei der Modellbahn sehr gemächlich an. Ich wollte nur generell wissen: Vorlaufzeit von einer handvoll Tagen würde reichen?

LG - Herby
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Re: Anfängerfrage(n) mit digitalem Bezug

#14

Beitrag von lostino » Donnerstag 5. Januar 2017, 11:01

Hallo Herby,

es reicht wenn Du es mir paar Tage vorher sagst, dann können wir da schon was einrichten :)

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Re: Anfängerfrage(n) mit digitalem Bezug

#15

Beitrag von n-bahner » Dienstag 10. Januar 2017, 20:12

Hallo Herby,

herzlich willkommen hier, ich bin zwar aus D aber hoffentlich geduldet hier ;)
Ehrlich gesagt, in anderen Foren fühle ich mich mich nicht wohl oder anders gesagt, wenn ich was zum lachen brauche schaue ich mal zu Stummi :D

Aber zu Phase 1, wie groß soll denn die Anlage werden :?: Genauer gefragt, sollen mehr als 17 Züge gleichzeitig fahren können :?:
Habe da schon einschlägige Erfahrungen gemacht und 2x die kpl. Hardware gewechselt und 1x die Software, mit Rocrail kann ich mich nicht anfreunden, müsste da zu viel Zeit reinstecken um das alles machen zu können wie mit iTrain, geht sicherlich auch aber ist eher was für geizige Nerds.
Von Traincontroller auf iTrain habe ich damals mit der 2m² Anlage innerhalb einer Woche den Erfolg gehabt und bin immer noch begeistert wie einfach manches zu machen ist und vieles geht völlig von selbst ohne großartig was zu machen, manchmal schon gespenstisch.
Maße sind allerdings elementar wichtig und ein guter Plan aus dem die Maße hervorgehen ist schon die halbe Miete oder gleich beim Aufbau alles ausmessen und notieren dann wir es hinterher mit der Software deutlich leichter.
Aber bevor ich lange ausschweife, unter Lummerland habe ich schon einiges geschrieben wie es mir ergangen ist als mich der Virus wieder voll erwischt hat.

Gruß
Gerd
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Re: Anfängerfrage(n) mit digitalem Bezug

#16

Beitrag von Foto-Herby » Dienstag 10. Januar 2017, 21:54

Hallo Gerd,

herzlichen Dank für das willkommen Heißen! Und ich denke, Du bist hier nicht nur geduldet, sondern vor allem auch erwünscht. ;)

Mit diversen Foren geht es mir ähnlich. Beim ersten Modellbahnforum hatte ich schon Probleme beim Anmelden, weil dem Betreiber offensichtlich mein Nickname und meine Mail-Adresse nicht gefallen hat. Erst auf Nachfragen war er dann tage später bereit, meinen Account doch noch freizuschalten. Aber dort schau ich allenfalls gelegentlich rein, falls mich die Suche dorthin führt. Und in einem Forum habe ich schon mal die eine oder andere Frage gestellt, aber nur teilweise Antworten bekommen. Hier ist ja @ Josef wirklich sehr um einem bemüht - dafür auch mal ein herzliches Danke!

Also: geplant ist, dass sich auf der 2-gleisigen Hauptstrecke rund 15 Züge befinden werden. Gleichzeitig unterwegs werden aber wohl nicht allzu viele sein. Ich hasse nichts mehr, als wenn man beim Zuschauen auf einer Anlage vor lauter Zügen den Überblick verliert. Auf dem sichtbaren Bereich sollen sich mehr oder minder ständig 2 Personenzüge befinden, entweder am Bahnhof oder gerade unterwegs. Von Zeit zu Zeit wird dann der eine oder andere Güterzug über das Ausweichgleis am Bahnhof vorbeidonnern. Sichtbar soll es auch keinerlei Schleifen oder Ähnliches geben, was die Hauptstrecke betrifft. Im Grunde genommen handelt es sich hierbei lediglich um einen 2-gleisigen Kreis, wo die Züge im SBHf bis zum nächsten Einsatz abgestellt werden. Inkludiert eben eine Kehrschleife, damit nicht mmer die selben Züge aus der selben Richtung erscheinen und in die selbe Richtung verschwinden. Wenn man da die Bewegungen im SBHf inkludiert, schätze ich, dass etwa 5 bis 6 Züge MAXIMAL gleichzeitig unterwegs sein werden.

Anders sieht es an der Nebenbahn aus. Da sollen einerseits kurze Personenzüge von Bahnhof zu Bahnhof fahren und gleichzeitig können an diversen Stellen auch Verschubarbeiten oder typische BW-Aufgaben erledigt werden. Wie viele Lokomotiven dann gleichzeitig unterwegs sein werden bzw können, wird vor allem davon abhängen, ob und wie viele Mitspieler am Werke sind. Ich denke, dass 2 Züge automatisch gesteuert und 2 bis 3 manuell im Bereich des Möglichen wäre. Das würden dann grob bis zu 10 Züge gleichzeitig sein können. Wobei die Nebenbahn ja eher mit kleineren Lokomotiven versorgt werden wird, die dann wohl nicht so viel Strom brauchen.

Und geiziger Nerd? Gut umschrieben ... :D
Ich hab mir das angeschaut, welche Version ich davon brauchen werde - womit ich bei einem Preis von 299 Euro wäre. Warum? Ganz einfach: Alleine die Funktion 'Extra Gleisbild & Übersichten für zweiten Bildschirm' ist für mich ein unbedingtes Muss. Und diese Funktion gibt es nun mal nur in der Professional Version. Ich hab nun mal kein allzu dickes Bankkonto, sodass es für mich nur wenige Alternativen gibt. Entweder kleiner bauen (gefällt mir aber nicht, weil es nicht meiner Vorstellung einer Modellbahn entspricht) - oder die Anlage in kleineren Schritten umsetzen (das möchte ich ebenfalls vermeiden, weil ich dann ob meines doch schon fortgeschrittenen Alters mit so manchen gesundheitlichen Problemen die Anlage wohl nicht mehr in einem halbwegs akzeptablen Zustand erleben werd können (nicht, weil ich bereits meinen Löffel abgegeben habe, sondern weil ich mich dann wohl nicht mehr in der Lage sehen werde, daran herumzubasteln)). Also bleibt für mich nur die Möglichkeit, Cent und Euro einzusparen, wo es nur geht. Am Computer kenne ich mich recht gut aus, somit sehe ich bei der Software eher keine Probleme. Mittlerweile komme ich auch mit dem XTrackCad ganz gut zurecht, obwohl es auch kein Highlight in Sachen intuitiver Bedienung ist. Wenn ich dann für das Geld eine Menge Decoder und Rückmelder bekomme, hat sich das Einarbeiten für mich schon gelohnt. Und auch deswegen schiele ich ja sehr zu den Geräten von digikeijs, weil ich dort gegenüber den anderen Herstellern auch eine Menge Geld sparen kann.

Aber wie es weitergeht, werde ich sehen, wenn die Zentrale wieder lieferbar sein wird. :)

Danke auch für den Link - ich werde mir den ganz bestimmt aufmerksam durchlesen!

LG - Herby
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Re: Anfängerfrage(n) mit digitalem Bezug

#17

Beitrag von n-bahner » Mittwoch 11. Januar 2017, 00:18

Hallo Herby,

der Hintergrund meiner Frage war nicht der Strombedarf der Loks und beleuchteten Zügen sondern zielte eher auf die Reaktionszeit des Systems ab, das sich wiederum in der Positionierung wiederspiegeln kann, also je mehr Züge laufen umso ungenauer wird es dann weil es Flaschnhälse gibt die man aus den Prospekten nicht wirklich herauslesen kann.
Der Stromverbrauch kann recht einfach mit Boostern erweitert werden und ist in Spur N gar kein Problem mit 50 Zügen reichen mir 2 Booster mit je 4A.
Je mehr Züge gleichzeitig laufen sollen umso wichtiger ist es, dass keine Weichen oder Signale für Signale über den DCC-Bus (Gleis) mit ausgegeben werden, das Reduziert die Bandbreite für die Loks und im schlechtesten Fall kommen dann Befehle von der Software verspätet zu der Lok durch und Positioniert dann nicht richtig und geht soweit, dass sie Fehler und Unfälle verursacht.
Doch Du kannst Dir bei der Hardware einiges an Geld Sparen wenn Du genau rechnest und am besten alles mit einrechnest. Bei vielen Systemen ist das Rükmeldesystem ein echtes Groschengrab oder ist günstig langsam und kann nicht mehr als Melden ob da was steht aber was, weis der Melder nicht.
Es gibt da quasi eine Grundregel, je mehr Melder pro Block oder Länge es auf der Anlage es gibt umso genauer wird das ganze dann beim Positionieren und dann auch mehr Spaß weil weniger Fehler.
In Spur-N würde ich sagen so ca. alle 50 cm einen Belegtmelder, wenn dort auch genau angehalten werden soll (Bahnhof), in einem Streckenblock auf freier Strecke kann das auch bis 1,5 m sein mit einem Belegtmelder aber auf jeden Fall lückenlos auch Weichen oder Weichenstraßen mit Belegtmelder gehören dann dazu.
In Bahnhöfe oder Schattenbahnhöfen sollte ein Block nach Möglichkeit sogar aus 3 Rückmeldeabschnitte bestehen (S88) dann hast Du viele Möglichkeiten beim Rangieren und die Positionierung wird sehr genau. Mit RailCom Rückmelder geht da sogar noch mehr und mit BiDiB dann noch mehr.
Das vermeintlich günstigste System benötigt aber 3x mehr Melder wie z.B. ein BiDiB Rückmelder weil ein BiDiB Rückmelder in einem Belegtmelder 4 Loks identifizieren kann. Günstige S88-Rückmelder gibt es ab ca. 2,50€/Melder und einen BiDiB Rückmelder gibt es für 6,25€/Melder inkl. Anschlussklemmen (5,50€/Melder mit alternativen Anschlussklemmen), es ist also eher ein Rechenexempel. ESU Rückmelder sind mit die teuersten überhaupt und haben max. 4 RC-Melder oder 16 Melder und davon 4 RC, das fangt bei 10,60€/Melder an und endet meist bei bis zu 24,-/Melder weil es bei einem nicht bleibt und bereits ab dem 2. einen Terminal-Adapter (55,-€) benötigt wird und wenn die Abstände größer 90cm sind auch 2 und mehr davon.

Wie fit bist Du im Löten von Bauteilen auf Platinen (Anschlussklemmen und andere elektr. große Bauteile) :?:
Eine Lötstation sollte vorhanden sein und Löterfahrung oder Praxis wären nicht schlecht oder eine gute Voraussetzung für BiDiB, falls da keinerlei Kenntnisse und Erfahrung besteht dann BiDiB lieber nicht :!:

Bei den Decodern für Weichen, Signale, Beleuchtung, Servos sieht das ähnlich aus. Bei BiDiB habe ich einen OneControl der zwar 90,-€ kostet, deckt aber fast alles ab was man braucht, er kann 8 Magnetweichenantriebe oder 16 Ausgänge mit je 1A auch mit Lagerückmeldung der Magnetantriebe mit Endabschaltung, 8 oder 4 Servos für Tore Weichen Kran usw., 16 GPIOs für Beleuchtung, Signale, Rückmeldungen oder Tastatur für Knopfdruckaktionen oder Systemfunktionen. Also ein Teil das fast alles kann was Du brauchst und alles frei konfigurierbar und programmierbar, auch Abläufe können schon im Modul vorkonfiguriert werden und werden dann per Knopfdruck oder Software abgerufen bzw. ausgelöst.
Die Tools zum Programmieren oder Updaten musst Du allerdings unter Wine ausführen, geht habe ich schon mal mit einem ZorinOS probiert, bin aber wieder zu Win10 zurück (bin schon seit Anbeginn an Windows gewöhnt ;) )
Bidib ist auch ein System was im eingebauten Zustand programmiert und upgedatet werden kann, achte darauf, wie aufwendig bei anderen Modulen oder Systemen das ist, kann richtig nervig und Zeitaufwendig werden.

Die Bidib-Zentrale (Master) gibt es ab 90,-€ mit Zusatz und Zubehör dann rund 100,-.

Ohne Lötkenntnisse würde ich Dir zur DR5000 raten, stand bei mir dann auch in der engeren Wahl aber damals noch nicht lieferbar jedoch schon angekündigt als Neuheit (mit Kinderkrankheiten, die aber bestimmt schon behoben sind), da kann aber Josef oder Patrick mehr drüber sagen.
Plane aber dann im Rangierbereich (per Software) mehr Rückmelder ein.
Wenn es dann eng werden sollte bei der Übertragung von Software zur Zentrale und bis zur Lok, kannst Du mit einer zweiten DR5000 die Rückmeldungen, Weichen, Signale und Beleuchtung vom den Lok-Befehlen trennen, Also 2 Schnittstellen, 2 Zentralen, 1 zum Fahren und die 2. zum Melden, Schalten, Signale und Beleuchtung. Und falls das immer noch nicht reichen sollte kann durch eine 3. auch das Melden isoliert und die Übertragung beschleunigt werden.

Das RailSpeed zum Einmessen sollte ich Dir auch nicht vorenthalten, bei vielen Loks kann das sonst recht langwierig werden mit dem Einmessen, was aber elementar wichtig ist und man sehr genau machen sollte und lieber öfter wie zu wenig.
Das gewissenhafte Einmessen mit Messstrecke dauert ca. 45-60 Minuten pro Lok und min. Geschwindigkeit, mit Railspeed ca. 10-30 Minuten pro Lok und min. Geschwindigkeit. Railspeed ist zwar nicht günstig, spart aber je nach Fuhrpark viel Zeit die man mit Bauen verbringen kann.

Selber baue ich jetzt schon über 11 Jahre rum und hätte mir aber min. 3 Jahre sparen können wenn ich damals schon gewusst hätte was ich in den 11 Jahren erfahren habe. Aber eines ist auch klar, die Technik schreitet auch weiter rasant voran und bleibt nicht stehen und es wird auch immer wieder künftig was besseres geben. Unsere Zeit ist leider endlich und Du musst Dich irgendwann für was entscheiden.
Doch bitte nicht verschiedene Systeme oder Komponenten mischen, das gibt immer Probleme und jeder schiebt es auf den anderen wenn mal was nicht so funktioniert wie es soll. Also Hardware unter der Anlage möglichst alles von einem Hersteller, bei Lokdecoder ist das etwas anderes.

Gruß
Gerd
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Re: Anfängerfrage(n) mit digitalem Bezug

#18

Beitrag von lostino » Mittwoch 11. Januar 2017, 09:41

Hallo in die Runde,

leider bin ich ja selber noch blutiger Anfänger, mich hat aber Josef und Gerd sehr gut unterstützt, hatte auch 100e von fragen, die alle sehr gut beantwortet wurden.
Zu der DR5000 kann ich nur sagen sie hält was sie verspricht. aber meine Teststrecke ist sehr klein und meine Anlage steckt auch noch im aufbau und ist mit euren Anlagen nicht zu vergleichen.

@n-bahner Das BiDiB hört sich auch sehr gut an. Meinst Du das http://shop.fichtelbahn.de/SMD-Bausatz-GBM-Master ?

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Re: Anfängerfrage(n) mit digitalem Bezug

#19

Beitrag von Foto-Herby » Mittwoch 11. Januar 2017, 10:24

Hallo Gerd,

danke für die umfangreichen Ausführungen. Irgendwie noch ein wenig verwirrend für mich, aber das wird (hoffentlich) klarer, sobald ich mal mein Start-Paket habe (die DR5000 ist leider im Moment nicht lieferbar).

Lötkenntnisse sind nur marginal vorhanden, es reicht gerade aus, um mal eine Litze zu verzinnen oder sie an Schienenverbindern anzulöten. Viel mehr traue ich mir aber nicht zu.

Ich frage mich jetzt, ob ich nicht irgendwas grundsätzlich missverstanden habe. Ich war ernsthaft der Meinung, dass ich möglichst ohne Rückmelder auskommen kann (mit Ausnahme von Gleisbelegtmeldern). Ich ging davon aus, wenn man einmalig der Software sagt, welche Lok in einem als belegt erkannten Gleisabschnitt ist, dass sie selbständig die Lok verfolgt. Was ja grundsätzlich eine simple Angelegenheit ist. Das punktgenaue Halten vor einem Signal plane ich so zu lösen, dass ich jeden Abschnitt vor dem Signal in 2 Bereiche auftrenne: einen Bremsbereich und einen Haltebereich. Bei ersterem wird die Lok langsam auf Kriechgeschwindigkeit herunter geregelt und dann fährt sie mit diesem Tempo so lange weiter, bis der Haltebereich als belegt erkannt wird. Dort wird die Lok dann ganz einfach von der Software gestoppt - und wegen der Kriechgeschwindigkeit fährt sie dann ja kaum noch weiter. Und eine ähnlich simple Lösung erwarte ich eigentlich auch bei den Weichenstraßen.

Oder ist mein Ansatz komplett falsch?

Eigentlich hab ich mich schon ernsthaft gefragt, ob es denn tatsächlich diese Zentrale braucht. Wenn es halbwegs stimmt, was ich im Kopf habe, dann ist die Hauptaufgabe der Zentrale eh nur das Übersetzen der Befehle vom Computer in die Sprache der verschiedenen Dekoder auf der Anlage und das Rückmelden der Informationen von den Gleisbelegtmeldern an den Computer. Die Hauptaufgabe liegt dann eh bei der Steuerungssoftware. *)

LG - Herby

*) Nur zur Klarstellung: mir ist schon klar, dass die Zentrale natürlich auch dafür da ist, um das Datensignal auf den Versorgungsleitung aufzumodulieren. Aber rein von der logischen Seite betrachtet ist die Zentrale nichts anderes als ein Dolmetscher - wenn man sie so verwendet, wie ich es vorhabe.
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Re: Anfängerfrage(n) mit digitalem Bezug

#20

Beitrag von Josef » Mittwoch 11. Januar 2017, 11:14

Hallo Herby


Die DR 5000 ist momentan Lieferbar (ca. 20 Stk.)

Das stimmt, die Zentrale ist so eine Art Dolmetscher.
Aber man kann auch Decoder damit Programmieren (Sound/Fahreigenschaften anpassen usw.)

Die RM/GBM sind die Ohren und Augen auf der Platte die braucht es bei Digital mit PC und Zentrale immer.
Außer du fährst nur im Kreis mit einem Zug.
Lade dir einmal iTrain runter als Demo mit dem Handbuch und maile Xander um eine Testlizenz an.
Da kannst du einmal trocken Übung machen mit dem Demo Gleisbild und dir einen ersten Eindruck holen.
Da wirst du auch sehen wie gebremst wird vor Signalen (das erledigt das Programm) oder im BHF langsamer gefahren wird.
Meine Webseite zu iTrain kennst du ja oder? http://www.cc-design.at/moba da gibt es auch Unterstützung iTrain und DR5000.

LG Josef

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