Schattenbahnhof - erster Entwurf

Hier kannst du deinen Gleisplan einstellen und darüber diskutieren.
Antworten
Foto-Herby
Stellwerker
Stellwerker
Reactions:
Beiträge: 133
Registriert: Montag 2. Januar 2017, 15:08
Steuerung:
Meine Spur: ?
Gleise:
Steuerungsformat: ?

Schattenbahnhof - erster Entwurf

#1

Beitrag von Foto-Herby » Mittwoch 4. Januar 2017, 21:49

Ich möchte Euch gerne den ersten Entwurf meines künftigen Schattenbahnhofs vorstellen - siehe Bild. Kurz erklärt: rechts oben geht es in Folge auf den sichtbaren Bereich der künftigen Anlage, links die Strecke wird noch einen Bogen nach links machen um dann links unten ebenfalls auf den sichtbaren Bereich der Anlage zu führen.

Meine Überlegungen waren:
  • Der SBHf soll nach 'Betriebsschluss' auch als Zugdepot dienen; daher bekommt jeder Zug auch sein eigenes Gleis im SBHf
  • Die Seite, von der die Züge ein- bzw ausfahren, soll keine Rolle spielen (jeder Zug soll von der selben Richtung auf 'sein' Gleis fahren und es auf der anderen Seite wieder verlassen)
  • Wendezüge soll es nur am Papier geben - real sollen sie wie 'normale' Züge fahren (also immer nur in eine Richtung unterwegs sein); Grund: ich habe kein Vertrauen, dass längere Züge auf Dauer problemfrei geschoben werden können
  • Jeder Zug kann wahlweise von links oder rechts auf den sichtbaren Bereich der Strecke auffahren
Die beiden Schenkel des L's werden ca 4,5 Meter bzw 2,0 Meter betragen.

Was mir im Moment noch ein wenig Kopfzerbrechen macht: wird sich das ausgehen mit den Steigungen vom SBHf zur Höhe der Anlage? Oder wäre es doch angeraten, eine oder zwei Gleiswendeln zu bauen? Die Gleiswendeln hätten dann wohl auch den Vorteil, dass man deutlich mehr Platz zwischen den beiden Ebenen schafft.

Was ist Eure Meinung dazu? Seht Ihr Probleme auf mich zukommen? Oder gibt es sonstige Verbesserungsvorschläge?

LG - Herby
Man hat mich davon überzeugt, dass 'Modellbahn' nicht das richtige Hobby für mich ist!

Benutzeravatar
Josef
Site Admin
Site Admin
Reactions:
Beiträge: 614
Registriert: Samstag 23. Juli 2016, 10:47
Steuerung: ECOS
Meine Spur: N
Gleise: Roco
Steuerungsformat: DCC
Austria

Re: Schattenbahnhof - erster Entwurf

#2

Beitrag von Josef » Donnerstag 5. Januar 2017, 07:07

Hallo Herby

Ich würde bei der 2m Seite eine Wendel (2Gleisig) machen. Dann sparst du dir die lange Seite komplett für den SBHF.
Ich kann auf meiner Anlage mit dem R-Jet vorwärts oder Rückwärts (geschoben) fahren ohne Probleme. Solange die Schienen sauber verlegt sind geht das gut. Die Steigungen sollten 2.5% nicht zu sehr überschreiten - Also bei 1m sind das 2,5 cm die du gewinnst. Ich würde 2-3 Stufen für die Wendel nehmen, dann kannst du gut zu den Zügen im SBHF.

Damit du gut zu den Zügen im SBHF kommst braucht es ca 20cm - da kannst du dann gut arbeiten und Züge auch rausnehmen.

Wenn du willst kann ich dir in Scarm (Gleismaterial?) einen Gleisplan erstellen dazu. (Dauert aber 2-3 Tage)

LG Josef ;)
__________________________________________________________________________________
Spur N
Ecos, Digikeijs RM + SD, ESU Switchpilot
LS-Digital Railspeed
Gleis: Roco/Fleischmann
ITrain 4.x.x Pro
Win 7 Pro, Java 8.X

www.modellbahn-fischer.at
__________________________________________________________________________________

Foto-Herby
Stellwerker
Stellwerker
Reactions:
Beiträge: 133
Registriert: Montag 2. Januar 2017, 15:08
Steuerung:
Meine Spur: ?
Gleise:
Steuerungsformat: ?

Re: Schattenbahnhof - erster Entwurf

#3

Beitrag von Foto-Herby » Donnerstag 5. Januar 2017, 09:29

Danke, Josef, für Deine Gedanken zu meinem SBHf.

Wenn ich das mit der 2,5% Steigung richtig verstehe, würde man bei einer Höhendifferenz von 22cm (inkl Holzstärke) eine Streckenlänge von knapp 10 Metern brauchen? Und das wiederum hieße, dass es sich auch am langen Schenkel nicht ohne Gleiswendel ausgeht. Das ginge ja nicht mal, wenn man die Strecke 1x hin und zurück führt. Wie machen das die H0-Bahner, die ja noch viel früher Platzprobleme bekommen? :D

Gerne darfst Du Dich mit einem Vorschlag einbringen - wenn ich den dann im Falle des Falles nur als Anregung bzw Ideenbringer betrachten darf. Dass es sich um einen "Durchgangsbahnhof" handeln muss, ist trotz Deines Einwandes betreffend der Sicherheit beim Schieben von Wendezügen aufrecht. Übrigens: bei meinem 7-teiligen Zugset eines VT 11.5 TEE von Roco hebt es schon gelegentlich den einen oder anderen Wagen soweit hoch, sodass der Kontakt zur Schiene verloren geht, worauf dann das Licht flackert - und das schon beim ZIEHEN; da will ich mir gar nicht vorstellen, was passiert, wenn er im 'Zick-zack' durch eine Weichenstraße geschoben wird. Weiters möchte ich im SBHf auch keinerlei Rangierbetrieb durchführen müssen. Die Züge werden einmalig zusammen gestellt und so sollen sie dann auch auf der Anlage fahren. Deswegen auch die Lösung mit der Kehrschleife und dem 'Hosenträger'. Die Kehrschleife dreht JEDEN Zug um und der 'Hosenträger' dient dazu, die beiden Tunnel der Anlage zusammen zu führen: beim Ankommen werden alle Züge auf das obere (linke) Gleis geführt, welches zu den Abstellgleisen geht - beim Abfahren wird entschieden, ob der Zug rechts oder links auf die Anlage fährt. Alternativ wäre auch der Einsatz einer Doppelkreuzungsweiche denkbar; das hätte allerdings den Nachteil, dass jeder ankommende oder abfahrende Zug diese Stelle blockiert (beim Hosenträger könnte zumindest ein von rechts ankommender Zug problemlos an einem nach links ausfahrenden Zug vorbeifahren).

Der längste Zug wird vermutlich knapp über 1 Meter lang sein (5 Reisezugwagen á 16,5cm + Länge der Lokomotive + Entfernung der Wagen nach dem Kuppeln + Reserve für die Zukunft), daher sollte ein Abstellgleis zumindest 1,5 Meter lang sein. Gebraucht werden mindestens 10 Abstellgleise (für zumindest 10 Züge auf der Hauptstrecke), besser wären aber 12 bis 15 (Reserve für künftige Neuanschaffungen). Ein spezielles Durchfahrtsgleis wird nicht benötigt, da ja - wie schon erwähnt - jeder Zug ein fixes Abstellgleis zugewiesen bekommt und er dort sowieso auch bei Bedarf durchfahren könnte.

Womit ich mich weiters quäle: Welches Gleismaterial soll ich für den SBHf verwenden. Der sichtbare Teil wird aus optischen Gründe mit Peco Code 55 Gleisen gebaut werden. Im SBHf lege ich nur Sicherheit wert. Wenn es kürzere Weichen gibt, die ähnlich gut oder besser als die Weichen von Peco sind, würde ich die vorziehen. So schön die Weichen von Peco ja aussehen, so viel Platz verbrauchen sie auch. Das sieht man ja auch an meinem Plan, wo schon mal 2 Drittel der Anlagenlänge für die 10 Gleise benötigt werden. Ideal wären dann Weichen, die ein leitendes Herzstück haben, falls ich mal die kurzen Loks von der Nebenbahn ebenfalls vor Betriebsschluss unter die Anlage verlegen möchte. Aber dafür könnte ich mir ja notfalls ein einziges langes Abstellgleis vorstellen, wo die Loks dann hintereinander aufgefädelt werden.

Wegen Scarm: Wie ich schon im Vorstellungsthread geschrieben habe, kann ich dann aber mit dem Gleisplan selbst nichts anfangen (falls Du davon ausgehst, dass ich Deine Datei dann weiteer verwenden sollte), da ich als Linuxianer kein wirklich lauffähiges Scarm habe. Ich müsste ihn dann sowieso mit xtrkcad neu zeichnen ... :)

Danke nochmal!

Herby
Man hat mich davon überzeugt, dass 'Modellbahn' nicht das richtige Hobby für mich ist!

Benutzeravatar
Josef
Site Admin
Site Admin
Reactions:
Beiträge: 614
Registriert: Samstag 23. Juli 2016, 10:47
Steuerung: ECOS
Meine Spur: N
Gleise: Roco
Steuerungsformat: DCC
Austria

Re: Schattenbahnhof - erster Entwurf

#4

Beitrag von Josef » Donnerstag 5. Januar 2017, 11:16

Hallo Herby

Ich hatte vorher die Flm - Piccolo Gleise, haben zwar ein leitendes Herz aber sind bei mir rausgeflogen und ich habe die exRoco auch FLM jetzt.
Da geht auch eine V20 schön drüber. (6cm-2Achsen).
Die H0 fahren ja oft auf ihren Bahnen das einem Schwindlig wird bei den Steigungen. Da darf man sich nicht orientieren dran.
Hast du einmal die Abstände bei den Rädern gemessen vom TEE? Vielleicht passt da der Abstand nicht und geht darum schwer.

Meinen kleinen Anlagenplan kennst du ja aus dem Forum - ich fahre mit 4 R-Jetwagen und der Taurus ohne Probleme auch bei den 2,5% Steigung rauf und runter und in beider Richtungen.

Wenn am WE Zeit ist mache ich dir einen Plan, nur so zur Ansicht einmal.

LG Josef ;)
__________________________________________________________________________________
Spur N
Ecos, Digikeijs RM + SD, ESU Switchpilot
LS-Digital Railspeed
Gleis: Roco/Fleischmann
ITrain 4.x.x Pro
Win 7 Pro, Java 8.X

www.modellbahn-fischer.at
__________________________________________________________________________________

Benutzeravatar
Josef
Site Admin
Site Admin
Reactions:
Beiträge: 614
Registriert: Samstag 23. Juli 2016, 10:47
Steuerung: ECOS
Meine Spur: N
Gleise: Roco
Steuerungsformat: DCC
Austria

Re: Schattenbahnhof - erster Entwurf

#5

Beitrag von Josef » Donnerstag 5. Januar 2017, 12:05

Hallo Herby
@Foto-Herby
So die Mittagspause genützt nur um schnell mal einen Gleisplan für den SBHF zu machen - Entwurf könnt so in etwas sein.
Bei der Wendel hast du mit 1 Umdrehung 105mm in etwa.

LG Josef

SBHF.jpg
3d_Ansicht.jpg
Sie haben keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
__________________________________________________________________________________
Spur N
Ecos, Digikeijs RM + SD, ESU Switchpilot
LS-Digital Railspeed
Gleis: Roco/Fleischmann
ITrain 4.x.x Pro
Win 7 Pro, Java 8.X

www.modellbahn-fischer.at
__________________________________________________________________________________

Foto-Herby
Stellwerker
Stellwerker
Reactions:
Beiträge: 133
Registriert: Montag 2. Januar 2017, 15:08
Steuerung:
Meine Spur: ?
Gleise:
Steuerungsformat: ?

Re: Schattenbahnhof - erster Entwurf

#6

Beitrag von Foto-Herby » Donnerstag 5. Januar 2017, 13:31

Josef hat geschrieben:Ich hatte vorher die Flm - Piccolo Gleise, haben zwar ein leitendes Herz aber sind bei mir rausgeflogen und ich habe die exRoco auch FLM jetzt.
Von zwei Überfahrten blieb meine BR80 (die aus der früheren Startpackung von Roco) in der Regel ein Mal auf der Weiche (von Roco) stehen, bei Langsamfahrt (wobei die ja sowieso nicht 'schnell' ist im Vergleich zu anderen Loks damaliger Zeit) kam sie überhaupt nie drüber. Da spielten auch viele Faktoren eine Rolle, auch ob sie alleine Fuhr oder Wagen angehänt waren bzw um welche Weiche es sind handelte (kurze Weichen hatten da Vorteile). Aber vielleicht hat sich ja seitdem doch was zum Guten geändert?

Warum flogen die flm's bei Dir raus? Hab auch schon überlegt, ob ich nicht die Gleise von Kato nehmen sollte.
Josef hat geschrieben:Hast du einmal die Abstände bei den Rädern gemessen vom TEE? Vielleicht passt da der Abstand nicht und geht darum schwer.
Nee, daran liegt es nicht. Die einzelnen Wagen laufen butterweich, mitunter besser als ein schlecht konstruierter 2-achsiger Güterwagen. Und das sogar mit Radschleifern fürs Licht. Ich vermutete eher, dass der motorlose Triebwagen im Vergleich zu den Mittelwagen viel zu schwer ist. Im Grunde genommen ist das ja exakt das gleiche Modell wie der Triebwagen mit Motor, nur dass eben der Motor fehlt. Ich schätze, dass dieser Triebwagen gut 2,5x so schwer ist wie ein Mittelwagen. Ob da jetzt auch noch die starre Kuppelachse mitspielt, kann ich nicht beurteilen, da bin ich zu wenig technisch bewandert. Wobei von 'Kuppeln' bei der Garnitur ja nicht geredet werden kann. Die einzelnen Wagen werden ja mit einer Kuppelstange zusammen geklippst und gehen damit eine recht stabile Verbindung ein, die lediglich seitlich ausschwenken kann. Und beides zusammen führt dann vermutlich dazu, dass der vorletzte Wagen (aus der Sicht des motorisierten Triebwagens) leicht abhebt, sobald die Spannung der gesamten Garnitur zu hoch wird.

Vielleicht sollte ich mal darüber nachdenken, in diese Mittelwagen eine Menge übergewichtiger Preiserleins zusteigen zu lassen? :D

Und nachdem Du mittlerweile einen Entwurf nachgereicht hast, verwerfe ich den Rest vom eben Geschriebene und komme direkt zu Deinen Vorschlag:

Wo teilt sich jetzt die Strecke auf die linke/rechte Ein-/Ausfahrt? Oder hast Du meinen Plan falsch interpretiert? Ich komme von beiden Seiten zweigleisig bis zur Ebene 0. Dort mache ich aus den zwei zweigleisigen Strecken zwei eingleisige Strecken die anschließend bei der doppelten Gleisverbindung (Hosenträger) in ein Gleis 'Zufahrt zu den Abstellgleisen' (oben) und 'Abfahrt aus den Abstellgleisen' (unten) aufgesplittet wird. Was von links zum Hosenträger kommt, wird immer über das obere Gleis geführt (zu den Abstellgleisen). Was von rechts unten zum Hosenträger kommt, fährt entweder in den oberen Bereich (= Ausfahrt rechts) oder unteren Bereich (= Ausfahrt links). Und bei den beiden Weichen dahinter fährt der Zug dann auf die richtige Seite der zweigleisigen Strecke.

Durch die Zweiteilung der Abstellgleise kann es sein, dass ein Durchfahren verunmöglicht wird - es sei denn, man definiert eines der Abstellgleise als Durchfahrtsgleis. Nehmen wir an, ein Zug kommt vorbildgerecht über das äußere Gleis der Wendel in den SBHf, dann fährt er zunächst durch eines der 3 Abstellgleise. Sind die aber belegt (wie gesagt: ich habe vor, dass JEDEM Zug fix EIN Gleis zugeordnet wird), dann bleibt er so lange auf der Wendel stehen, bis einer der 3 Züge abfährt. Im Oberen Bereich hast Du ja offensichtlich so eine Umfahrung (Durchfahrtsgleis) vorgesehen. Ich würde aber gerne generell ohne Durchfahrtsgleis auskommen.

Die Idee mit der Gleiswendel links gefällt mir, nur würde ich sie in die andere Richtung laufen lassen. Das hätte den Vorteil, dass man bis unter die Wendel Platz für den SBHf hätte und damit alle Abstellgleise nebeneinander Platz hätten. Zudem bräuchte man dann auch das Durchfahrtsgleis nicht mehr. Was mich aber stört: die fehlende Kehrschleife. Aber ich fürchte, das kommt daher, dass Du nicht erkannt hast dass mein Plan so gezeichnet wurde, dass die einzelne Linie ein Gleis markiert und nicht eine Doppellinie wie bei Deinem Plan.

Danke Dir jedenfalls für den Vorschlag.

LG - Herby
Man hat mich davon überzeugt, dass 'Modellbahn' nicht das richtige Hobby für mich ist!

Benutzeravatar
Josef
Site Admin
Site Admin
Reactions:
Beiträge: 614
Registriert: Samstag 23. Juli 2016, 10:47
Steuerung: ECOS
Meine Spur: N
Gleise: Roco
Steuerungsformat: DCC
Austria

Re: Schattenbahnhof - erster Entwurf

#7

Beitrag von Josef » Donnerstag 5. Januar 2017, 15:41

Hallo Herby

Ich würde ein Umfahrgleis machen und dafür keine Kehrschleife (Digital nicht so der Bringer!)
Und ich würde den Hosenträger in Höhe vom n bei Gleiswendel machen dann kannst du die Auffahrten wechseln.

vielleicht mache ich noch einen Versuch
LG Josef

PS.: Von wo kommt das Fot bei Foto-Herby?
__________________________________________________________________________________
Spur N
Ecos, Digikeijs RM + SD, ESU Switchpilot
LS-Digital Railspeed
Gleis: Roco/Fleischmann
ITrain 4.x.x Pro
Win 7 Pro, Java 8.X

www.modellbahn-fischer.at
__________________________________________________________________________________

Foto-Herby
Stellwerker
Stellwerker
Reactions:
Beiträge: 133
Registriert: Montag 2. Januar 2017, 15:08
Steuerung:
Meine Spur: ?
Gleise:
Steuerungsformat: ?

Re: Schattenbahnhof - erster Entwurf

#8

Beitrag von Foto-Herby » Donnerstag 5. Januar 2017, 16:45

Hallo Josef!
Josef hat geschrieben:Ich würde ein Umfahrgleis machen und dafür keine Kehrschleife (Digital nicht so der Bringer!)
Und ich würde den Hosenträger in Höhe vom n bei Gleiswendel machen dann kannst du die Auffahrten wechseln.
Da muss ich mal darüber nachdenken, wie das gemeint sein könnte ...
ims-.
Josef hat geschrieben:vielleicht mache ich noch einen Versuch
Danke für die Bereitschaft - und bitte keinen Stress. Mit der Realisierung wird wohl vor 2018 nicht begonnen werden ... also noch massig Zeit.
lo-.
Josef hat geschrieben:PS.: Von wo kommt das Fot bei Foto-Herby?
Ganz einfach: Fotografieren ist jenes Hobby, welches ich bislang am Längsten aktiv betrieben habe und nach wie vor betreibe.
8-)

LG - Herby
Man hat mich davon überzeugt, dass 'Modellbahn' nicht das richtige Hobby für mich ist!

Foto-Herby
Stellwerker
Stellwerker
Reactions:
Beiträge: 133
Registriert: Montag 2. Januar 2017, 15:08
Steuerung:
Meine Spur: ?
Gleise:
Steuerungsformat: ?

Re: Schattenbahnhof - erster Entwurf

#9

Beitrag von Foto-Herby » Donnerstag 5. Januar 2017, 21:03

@ Josef

Irgendwie komme ich mit Deinem Hinweis auf das 'Umfahrgleis' nicht klar. Was immer ich im Kopf oder am Papier durchspiele, ich komme einfach nicht dahinter, wie Du am selben Gleis einen Zug mal in die eine und dann in die andere Richtung fahren lassen kannst, ohne dass die Lok von ziehen nach schieben wechselt (Wendezug) bzw ohne dass die Lok von einem Ende des Zugs ans andere Ende zu setzen. Eine asymmetrische Lok (Dampflok) muss unbedingt umgedreht werden, soll sie in der Gegenrichtung auch 'nach vorne' fahren.

Oder gehst Du davon aus, dass es bei meiner zweigleisigen Strecke keine gegenseitige Verbindung geben wird? Da kann ich Dir gleich sagen, dass es die sehr wohl geben wird. Und zwar mehrfach. Es soll vorbildgerecht auf beiden Seiten des Bahnhofes je eine doppelte Gleisverbindung geben. Zudem soll ein Ausweichgleis für Güterzüge vorhanden sein, welches zwingend von allen Güterzügen verwendet wird. Das heißt, dass man aus einer Richtung kommend 'auf der falschen Seite' des Ausweichgleises fährt, also muss man dort auch mal die Seite wechseln. Man fährt also kurz auf das Gegengleis und dann auf das Ausweichgleis. Nach dem Ausweichgleis fährt der Zug wieder vom falschen Richtungsgleis über eine doppelte Gleisverbindung auf das korrekte Richtungsgleis auf. Desweiteren wird an diesem Bahnhof auch eine Verbindung zur Nebenfahnstrecke sein und auch auf diese kann man beidseitig auffahren, muss also auch dort mitunter gegen die eigentliche Fahrtrichtung fahren.

Oder gibt es dennoch eine Lösung, die ohne Kehrschleife funktioniert? Mir fehlt dazu offenbar die Fantasie.

LG - Herby
Man hat mich davon überzeugt, dass 'Modellbahn' nicht das richtige Hobby für mich ist!

Foto-Herby
Stellwerker
Stellwerker
Reactions:
Beiträge: 133
Registriert: Montag 2. Januar 2017, 15:08
Steuerung:
Meine Spur: ?
Gleise:
Steuerungsformat: ?

Re: Schattenbahnhof - erster Entwurf

#10

Beitrag von Foto-Herby » Freitag 6. Januar 2017, 10:51

@ Josef

Ich hab jetzt lange darüber nachgedacht bezüglich der Kehrschleifenproblematik - und das lässt mich einfach nicht ruhig schlafen.

Hier ein Beispiel aus einem anderen Modellbahnforum, wo ein simpler Gleisplan zu sehen ist, der so ungewöhnlich ja nicht ist, aber gut zum Verständnis herangezogen werden kann: http://stummiforum.de/viewtopic.php?t=91850
Du meinst also, dass der dort vorgestellte Gleisplan zu große Probleme bereiten würde wegen der beiden Kehrschleifen? Fahren tatsächlich alle Digital-Modellbahner mit 2-Leiter-Gleissystemenur öde im Kreis (links ab und rechts wieder an bzw umgekehrt)? Wozu gibt es dann diese Kehrschleifen-Module, deren Aufgabe es ist, beim Erkennen eines Kurzschlusses ganz einfach die Polarität umzudrehen? Soweit ich die Kehrschleifenmodule verstehe, funktionieren die in etwa so: die Lok fährt über die Trennstelle zur Kehrschleife, und sobald die erste stromaufnehmende Achse in der Kehrschleife ist, gibt es einen Kurzschluss (falls die Polarität in der Schleife konträr zur Anlage geschaltet ist). Diesen Umstand erkennt das Kehrschleifenmodul und sie wechselt blitzschnell die Polarität in der Kehrschleife; und dadurch fährt die Lok ohne erkennbarem Ruckeln einfach weiter. Sobald die erste Achse aus der Kehrschleife rausfährt, gibt es wieder einen Kurzschluss und die Polarität wird nochmal gewechselt. Für den Menschen sieht es eben so aus, als ob die Lok einfach durch fährt.

Und wie schon geschrieben, ist mir nicht klar, was Du mit 'Umfahrungsgleis' meinst. Was immer man sich einfallen lässt: logisch betrachtet hat man es doch immer mit einer Kehrschleife zu tun, sobald man in der Lage ist, ein und die selbe Lok am exakt gleichen Gleis so stehen bzw fahren zu lassen, dass 'Vorne' mal in die eine und dann in die andere Richtung zeigt. Jede Drehscheibe zählt demnach zu den Kehrschleifen, denn auch damit kann eine Lok umgedreht werden (braucht ja auf der Drehscheibe nur um 180° gedreht werden).

Kannst Du mal ein simples Beispiel (ähnlich wie dem im Stummiforum) zeigen, was Du mit Umfahrungsgleis meinst?

Schönen Feiertag!
Herby
Man hat mich davon überzeugt, dass 'Modellbahn' nicht das richtige Hobby für mich ist!

Antworten

Zurück zu „Diskusion zu neuen Gleisplan“